Wenn die Temperaturen nach oben klettern und die Sommerferien näher rücken, zieht es Millionen Menschen an einen der schönsten Orte des Sommers: ins Freibad. Es verwandelt einen heißen Nachmittag in einen Kurzurlaub vor der eigenen Haustür. Zwischen Sprungturm, Kiosk, Liegewiese und kühlem Becken entscheidet sich Jahr für Jahr aufs Neue, welches Bad zum Lieblingsplatz der Saison wird. Für die dritte Auflage des Rankings der besten Freibäder Deutschlands hat der Gesundheits- und Wellnessreiseveranstalter über 226.000 Google-Bewertungen von 256 Freibädern ausgewertet. Daneben hat Fit Reisen auch die besten Freibad-Städte ermittelt.
Zschonergrundbad Foto: Lebenshilfe Dresden e.V.
Kleiner Spoiler vorab: Für Dresden gibt es zum Saisonstart Gold. Das Zschonergrundbad bleibt mit 4,7 Sternen bei 504 Rezensionen Deutschlands bestbewertetes Freibad, und das zum dritten Mal in Folge. Das denkmalgeschützte Naturbad im Westen der Stadt reinigt sein Wasser ganz ohne Chlor und überzeugt seine Gäste seit Jahren wie kein zweites.
Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:
- Titelverteidigung in Sachsen: Das Zschonergrundbad in Dresden bleibt mit 4,7 Sternen bei 504 Rezensionen Deutschlands bestbewertetes Freibad – bereits zum dritten Mal in Folge.
- Naturbäder prägen die Spitze: Drei der fünf bestplatzierten Bäder reinigen ihr Wasser auf natürlichem Weg statt mit Chlor.
- Zwei Neueinsteiger aus dem Südwesten: Mit dem Freibad Wölfle in Karlsruhe und dem MTV-Freibad in Stuttgart schaffen es zwei vereinsgetragene Bäder aus Baden-Württemberg erstmals in die Top 10.
- Der Süden und die Mitte schwimmen vorn: Im Bundesländer-Vergleich führen Thüringen (Ø 4,33), Bayern (Ø 4,27) und Baden-Württemberg (Ø 4,26) hinsichtlich der Freibad-Qualität, allesamt über dem bundesweiten Mittel von Ø 4,17.
- Stadtstaaten am unteren Ende: Berlin (Ø 3,91) und Hamburg (Ø 3,98) sind die einzigen Bundesländer unter der Marke von 4,0 Sternen. Berlin stellt mit 17 Bädern die meisten, liegt qualitativ jedoch hinten.
Zschonergrundbad Foto: Lebenshilfe Dresden e.V.
Platz 1: Zschonergrundbad – Dresden, Sachsen
Wer durch das schmale Tal im Dresdner Westen wandert, ahnt kaum, dass sich hier Deutschlands beliebtestes Freibad verbirgt. Das knapp hundert Jahre alte Zschonergrundbad verteidigt mit 4,7 Sternen bei 504 Rezensionen seinen Spitzenplatz, nun schon zum dritten Mal in Folge. Das denkmalgeschützte Naturbad, auf dessen Gelände teils Gebäude aus dem Jahr 1836 stehen, verbindet den klassischen Badespaß mit Kultur: Es bietet seinen BesucherInnen unter anderem Kräuter-Rundgänge, Osterfeuer, Lyriklesungen sowie eine Sprunggrube und einen kleinen Kiesstrand. Als einziges Naturbad der Stadt setzt es auf biologische Selbstreinigung, bei der Pflanzen und Mikroorganismen das Wasser klar halten.
Städte mit den besten Freibädern
Während der Sieger in der Einzelwertung der bestbewerteten Freibäder in Dresden liegt, teilen sich zwei niedersächsische Nachbarn den ersten Platz im Ranking der besten Freibad-Städte: Wolfsburg und Braunschweig kommen mit jeweils drei Bädern auf einen Schnitt von 4,47 Sternen. Während Braunschweig den alleinigen Vorjahressieg abgibt, rückt Wolfsburg von Rang drei nach oben und zieht gleich. Den dritten Platz belegt Karlsruhe, im Vorjahr noch Zweiter, mit fünf Bädern und Ø 4,44 Sternen. Dahinter behauptet Bielefeld mit sieben Bädern und Ø 4,40 Sternen seinen vierten Rang. Münster und Göttingen folgen mit jeweils Ø 4,37 Sternen. Auffällig ist vor allem, wer fehlt. Die erste Millionenstadt taucht erst auf Rang sieben auf, wo München mit acht Bädern einen Schnitt von Ø 4,34 Sternen erreicht. Wer die besten Freibäder sucht, wird demnach eher in mittelgroßen Städten fündig als in den großen Metropolen.
Quelle: Fit Reisen GmbH