Aus und vorbei mit der Autoproduktion im kleinsten VW Werk, der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Mitte Dezember soll der letzte PKW in Dresden vom Band laufen. Die Autofertigung läuft nun nach 20 Jahren aus. Laut einem Medienbericht, soll es eine feste "Beschäftigungssicherung" bis 2030 geben. Das gebäude selbst bleibt bestehen und ein Innovationscampus wird Teil der Gläsernen Manufaktur Dresden. Volkswagen, Freistaat Sachsen und TU Dresden haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die Manufaktor soll weiterhin als ein Auslieferungs- und Forschungsstandort von Volkswagen dienen.

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Es wird ein Innovationscampus für zentrale Technologiefelder aufgebaut, darunter Künstliche Intelligenz, Robotik, Mikroelektronik und Chip-Design. Für dieses Vorhaben wurde eine Absichtserklärung für benötigte Fläche vereinbart. VW und die TU Dresden investieren in den kommenden sieben Jahren mehr als 50 Millionen Euro in Forschung, Technologieentwicklung sowie vier neue Stiftungsprofessuren.

Die Neuausrichtung war aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten zwingend erforderlich, sagte Thomas Schäfer, CEO der Marke Volkswagen. Gemeinsam mit der TU Dresden wird die Manufaktur in einen Ort wo Mobilität, Technologie und Wissenschaft zusammenkommen geschaffen. Mit Beginn des kommenden Jahres werden vorerst alle dann noch 230 Beschäftigten ihren Arbeitsplatz in Dresden haben.  In den folge Jahren werden älterer Mitarbeiter Ausscheiden, dadurch sinkt die Mitarbeiterzahl.

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Um Flächen zuschaffen, wird ab Januar 2026 zunächst die Fertigungslinie des ID.3 zurückgebaut. Gleichzeitig erfolgt der Umbau des Gebäudes zum Innovationscampus. Ab Mitte 2026 sollen dann die ersten gemeinsamen Forschungsprojekte mit der Technischen Universität starten. Der Regelbetrieb steht dann ab 2027 an.