Für die geplante Quartiersentwicklung an der Strehlener Straße in der Dresdner Südvorstadt steht der Siegerentwurf fest: Am 12. März 2026 wählte die Jury den Entwurf des Berliner Planungsbüros O&O Ortner & Ortner Baukunst GmbH aus. Alle fünf eingereichten Entwürfe werden von Montag, 23. März, bis Freitag, 10. April 2026, im Stadtforum, Waisenhausstraße 14, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr öffentlich ausgestellt. Am Donnerstag, 26. März 2026, können Interessierte von 16 bis 18 Uhr mit Stadtplanerinnen und -planern zu den Plänen und Modellen ins Gespräch kommen.
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Auf dem rund 9.600 Quadratmeter großen Grundstück nahe Hauptbahnhof* und Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) plant die OFB Projektentwicklung GmbH ein gemischt genutztes Quartier mit Büros, Bildungseinrichtungen, Dienstleistungen, Gewerbe, Einzelhandel, Gastronomie, gewerblichem Wohnen und sportlichen Angeboten. Grundlage für die Entwicklung ist ein gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden durchgeführtes Werkstattverfahren.
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Der Siegerentwurf des Berliner Büros überzeugte die Jury aus Vertretern und Vertreterinnen der Stadt Dresden, TU Dresden, Gutachtern und der OFB durch eine hohe städtebauliche Qualität, ein schlüssiges Nutzungskonzept, qualitätsvolle und identitätsstiftende Freiräume sowie einen integralen Ansatz zu Nachhaltigkeit und ökologischer Resilienz. Die Bietergemeinschaft Burckhardt & Querfeldeins aus Berlin und Dresden belegte den zweiten und das Dresdner Planungsbüro rohdecan architekten Gmbh den dritten Platz.
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Baubürgermeister Stephan Kühn: „In der Strehlener Straße entsteht ein vielseitiges Quartier, das seiner zentralen Lage mit bester Anbindung vollumfänglich gerecht wird. Öffentlich zugängliche Räume und bauliche Dichte wurden gut miteinander verknüpft. Dort entstehen öffentliche Sportflächen und Gastronomie auf den Dachflächen mit Blick auf die Innenstadt. Ich freue mich über diese gelungene Entwicklung.“
Das Werkstattverfahren
Ziel des Werkstattverfahren war es, einen städtebaulichen Entwurf zu entwickeln, der den vielfältigen Anforderungen für die gemischte Nutzung auf rund 25.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche aus Büro, Bildung, Dienstleistung, Gewerbe, gewerblichem Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie und Sport gerecht wird. Der Entwurf bildet die Grundlage für das anschließende Verfahren zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans. Insgesamt haben fünf eingeladene Architektur- und Stadtplanungsbüros aus Dresden und Berlin am Werkstattverfahren teilgenommen.
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*) Das Grundstück liegt zwischen der Uhlandstraße und Andreas-Schubert Straße
Quelle: Landeshauptstadt Dresden