SachsenEnergie treibt den Ausbau des eigenen Glasfasernetzes in Dresden mit hohem Tempo weiter voran. Für rund 87.000 Haushalte in Pieschen, in der westlichen Radeberger Vorstadt und Kleinzschachwitz starten die Baumaßnahmen in diesen Wochen. In Pieschen hat der Ausbau Anfang Juli begonnen. Für die Radeberger Vorstadt ist der Start der Tiefbauarbeiten im öffentlichen Raum ab August 2026 vorgesehen. Im Stadtteil Kleinzschachwitz errichtet SachsenEnergie seit Anfang Juli die ersten Hausanschlüsse. 

Symbolfoto: roszie /pixabaySymbolfoto: roszie /pixabay

Hier wird im Juli und August gebaut:

Vom neuen Glasfasernetz in Pieschen profitieren die Bewohner von 1.800 Wohnungen. Hier wird im Bereich der Fürstenhainer Straße, Kötzschenbrodaer Straße, Weinböhlaer Straße, rund um die Homiliusstraße sowie auf der Duckwitzsstraße gebaut. Die Arbeiten sollen bis Herbst 2027 beendet sein.

Im westlichen Teil der Radeberger Vorstadt startet der Bau für ca. 1.250 Wohn- und Gewerbeeinheiten Ende August. Zwischen Prießnitzstraße und Waldschlößchenstraße werden sowohl Hausanschlüsse als auch Tiefbauarbeiten im öffentlichen Raum begonnen.  In diesem Rahmen ist lokal begrenzt mit Einschränkungen zu rechnen. Bis Herbst 2027 soll der Ausbau des Netzes in dem Gebiet beendet sein.

Bei den mehr als 3.800 Wohn- und Geschäftseinheiten in Kleinzschachwitz errichtet SachsenEnergie zunächst die Hausanschlüsse. Ziel ist es, die Tiefbauarbeiten auf privaten Grundstücken bis Ende dieses Jahres weitgehend abzuschließen. Ab Herbst 2026 beginnen die Arbeiten im öffentlichen Straßenraum. Bis Ende 2028 sollen sämtliche Glasfaseranschlüsse fertiggestellt und für die Nutzung aktiviert sein.

Auch in Weixdorf geht der Ausbau weiter: Ab 20. Juli 2026 erfolgt eine lokale Umleitung um die Alte Moritzburger Straße, um die Arbeiten hier abzuschließen. Die Umgehung verläuft über anliegende Straßen, die teils einseitig befahrbar sind.

Auch wenn die Bauarbeiten zeitweise Geduld erfordern, schaffen sie einen nachhaltigen Mehrwert für die Stadtteile. Mit jedem verlegten Meter Glasfaser entsteht eine Infrastruktur, die den steigenden digitalen Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gewachsen ist und die Attraktivität des Standorts langfristig stärkt.

Dresdner Ausbau-Turbo nimmt weiter Fahrt auf

Seit Herbst 2024 hat der Kommunalversorger in den Stadtteilen Klotzsche, Hellerau/Wilschdorf, Weixdorf, Niedersedlitz, Lockwitz und Leuben rund 25 Kilometer Tiefbau umgesetzt und dabei das übergeordnete Glasfaser-Hauptnetz errichtet, das die Grundlage für die weitere Erschließung der Ausbaugebiete bildet. Im April 2026 hat SachsenEnergie die ersten 3.000 Anschlüsse in Betrieb genommen. Bis Ende 2026 sollen bereits rund 10.000 Haushalte an das Netz angeschlossen sein. Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die bereits angekündigten Ausbaugebiete in der Dresdner Friedrichstadt und der östlichen Radeberger Vorstadt weiter. Dort sollen die Tiefbauarbeiten im September beginnen.

Wie das Dresdner Ausbaugebiet der SachsenEnergie weiterwächst

Für insgesamt 80.000 Haushalte und Gewerbeeinheiten in 23.000 Gebäuden der sächsischen Landeshauptstadt verlegt der Kommunalversorger schnelles Breitband und neue, leistungsfähige Glasfaseranschlüsse. Die Investitionen liegen bei 166 Millionen Euro. Wer sich dafür entscheidet, erhält Internet mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis 1.000 Mbits pro Sekunde.

Glasfaser ist die alternativlose Zukunftstechnologie – das Kupfernetz ein Auslaufmodell

Glasfaser gilt als der neue Standard, an dem kein Weg mehr vorbeigeht – sowohl für die Stärkung der Wirtschaftsregion als auch für die Menschen in Sachsen. SachsenEnergie investiert deshalb über 166 Millionen Euro in die Zukunft und das Glasfasernetz in Dresden. Glasfaser bietet im Vergleich zu anderen Technologien eine deutlich höhere Bandbreite und damit höhere Übertragungsraten und geringere Latenzzeiten. Im Unterschied zur Kupferleitung wird bei der Anbindung mit Glasfaser jeder Haushalt mit einer eigenen Leitung angebunden, so dass die Datenrate konstant bleibt – unabhängig davon, wie viele Geräte gleichzeitig im Einsatz sind oder wie stark das Glasfasernetz beim Nachbarn im Haus beansprucht wird. Auf weniger als einem Zehntel des Durchmessers eines menschlichen Haares rasen die Daten mit Lichtgeschwindigkeit durch die Leitung. Die Internetverbindung ist also leistungsfähiger, zuverlässiger und gleichzeitig noch energiesparender. Für die Datenübertragung wird bis zu 17-mal weniger Energie benötigt als bei kupferbasierten DSL-Netzen.

Regionale Verbundenheit und Kompetenz

Als Kommunalversorger fließen die Gewinne der SachsenEnergie in die Kommunen und die Wirtschaftskraft vor Ort. Die Kunden der SachsenEnergie profitieren von den regionalen Ortskenntnissen und dem tiefgreifenden Verständnis der lokalen Gegebenheiten. Ebenso trägt die langjährig bestehende Verbindung zu den kommunalen Partnern für einen effizienten Ausbau bei. Als seriöser und sicherer Kommunalversorger kann SachsenEnergie den Service vor Ort auch in Zukunft für alle Kunden garantieren, effizient aus einer Hand für alle Dienstleitungen rund um Energie, Wasser und Telekommunikation.  

Quelle: SachsenEnergie AG