Die Planung für den Radschnellweg R4 zwischen Radeberg und Dresden geht in die nächste Phase: Anfang April hat die Vorplanung für den Abschnitt zwischen dem Bahnhof Dresden-Neustadt und dem Anschluss an die Langebrücker Straße in Dresden-Klotzsche begonnen. Für die Planung erhält die Landeshauptstadt Fördermittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro. Diese werden vom Bundesministerium für Verkehr bereitgestellt und über das Landesamt für Straßenbau und Verkehr bewilligt. Der städtische Ausschuss für Wirtschaftsförderung hat außerdem die Vergabe der Planungsleistungen nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren bestätigt. Die Vorplanungen sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

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Mit dem Start der Vorplanung werden die Grundlagen für den weiteren Projektverlauf geschaffen. Dazu zählen unter anderem die Trassenführung, erste technische Ausarbeitungen sowie die Abstimmung mit allen Beteiligten und die Einbeziehung der Öffentlichkeit. Die Vorplanungen basieren auf einer städtischen Machbarkeitsstudie. Grundlage für die Planung bilden die Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und Ländern sowie ein Kabinettsbeschluss der Sächsischen Staatsregierung zur Förderung des Vorhabens.

Hintergrund: Was sind Radschnellwege?
Radschnellwege sind speziell ausgebaute Radverkehrsverbindungen, die über längere Distanzen hinweg ein zügiges und möglichst unterbrechungsfreies Radfahren ermöglichen. Sie zeichnen sich durch breite Fahrbahnen, geringe Steigungen, eine klare Trennung vom Fußverkehr sowie möglichst wenige Kreuzungen mit dem motorisierten Verkehr aus. Dadurch sind sie besonders sicher und komfortabel und eignen sich gut für den Alltags- und Pendelverkehr.

Der Radschnellweg R4 soll eine schnelle, sichere und komfortable Verbindung für den Radverkehr schaffen. Ziel ist es, eine attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr für Pendler zu bieten und gleichzeitig zum Klimaschutz beizutragen.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden