Deutschland und damit die Flugsteuer stehen weiterhin in der Kritik. Solange diese nicht gesenkt wird, sind kleiner Flughäfen wie Dresden viel zu teuer. Schweden macht es vor, wie es gehen könnte, sie haben die Steuer abgeschafft. Besonders kleinere Flughäfen kämpfen ums Überleben. MeiDresden.de hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach über den Flughafen Dresden berichtet. Es ist ein "Sterben im laufenden Betrieb".

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Haupteigentümer der Mitteldeutschen Flughafen AG sind die beiden Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Mitteldeutsche Flughafen AG sieht trotz finanzieller Herausforderungen weiterhin die Zukunft für die Flughäfen Leipzig und Dresden.

Doch wie es mit der Umsetzung ist, bleibt weiterhin ein Rätzel. Vorstandschef Götz Ahmelmann sagte in einem Interview, dass die Ryanair Flieger 1 zu 1 nach Schweden gegangen sind, da es keine Steuer gibt. Weiter nannte er auch ein Beispiel zu den Preisen. Das Fliegen in Dresden ist für Fluggesellschaften viel zu teuer. Rund 5000 Euer fallen mit allen Steuern ab Dresden an. In Prag sollen es laut Götz Ahmelmann nur etwa 500 Euro sein.

Solange die Ursache Steuern nicht völlig geändert wird, wird es auch eine Wirkung an den Deutschen Flughäfen geben. Und alleine ohne stattliche Mittel ist der Untergang bereits besiegelt, das droht auch Dresden 2030.

Ryanair kritisiert weiter die hohen Kosten, die das Tourismuswachstum bremst.Eine erfolgreiche Tourismusstrategie muss mit einer Luftfahrtstrategie beginnen. Die jüngste Senkung der Luftverkehrsteuer um 3 € ist unzureichend, da Deutschland weiterhin eine der höchsten Luftverkehrssteuern Europas erhebt. Die Regierung muss diese Steuer dringend vollständig abschaffen. Mit 300 bestellten Boeing 737 MAX 10-Flugzeugen kann Ryanair Kapazität an deutschen Flughäfen bereitstellen und so das Tourismuswachstum, insbesondere in den Regionen, vorantreiben.

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Die deutsche Regierung muss lediglich auf Länder wie Schweden, Ungarn, Albanien sowie auf Regionen in Italien blicken, die Luftverkehrssteuern abschaffen und in denen Flughafenentgelte gesenkt werden, um Verkehr und Beschäftigung anzukurbeln.

Ryanair fordert die deutsche Regierung auf, diese wettbewerbshemmenden Kosten dringend zu senken, beginnend mit der vollständigen Abschaffung der Luftverkehrssteuer statt der begrenzten und verzögerten Reduzierung, die für Juli 2026 geplant ist. Echte Kostenreformen würden es Ryanair ermöglichen, das Verkehrsaufkommen in Deutschland auf 34 Millionen Passagiere zu verdoppeln, 30 zusätzliche Flugzeuge zu stationieren und landesweit Tausende hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen.