15:33 Uhr Die bei den Sondierungsarbeiten im künftigen Baufeld der neuen Carolabrücke aufgefundene 250-Kilogramm-Weltkriegsbombe britischer Bauart ist heute, 11. März 2026, durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst erfolgreich entschärft worden. Der Zünder konnte vor Ort entfernt und anschließend gesprengt werden. Nach Abschluss der Arbeiten können die zuvor eingerichteten Sperrmaßnahmen schrittweise aufgehoben werden. Die evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Einsatzleitung bedankt sich bei allen beteiligten Einsatz- und Fachkräften sowie den unterstützenden Behörden und Organisationen für die gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der Maßnahmen. Ein besonderer Dank gilt auch der Bevölkerung für das Verständnis und die Unterstützung während der Evakuierung (PD Dresden)
11.03.2026 15:25 Uhr Entwarnung: Die Bombe am Baufeld der Carolabrücke ist entschärft, verkünden die Sprecher von Feuerwehr und Polizei in diesem Moment. 15.10 Uhr habe der Sprengmeister grünes Licht gegeben. Von der Bombe geht keine Gefahr mehr aus
11.03.2026 15:05 Uhr Enschärfung ist noch nicht abgeschlossen, Die Einsatzkräfte und ehrenamtlichen Helfer sowie auch die in der MESSE untergebrachten Menschen wurden zwischenzeitlich mit frischem Essen durch das DRK und weitere Helfer versorgt.
11.03.2026 14:15 Uhr im Internet kursieren Falschmeldungen das die Bombe bereits entschärft worden sei, dies ist nicht der Fall. Die Maßnahme dauert an.
11.03. 2026 13:05 Uhr Der Sprengmeister Thomas Zowalla muss die Bombe mit einem Wasserstrahl trennen, da der Zünder defekt ist
11.03.2026 12:50 Uhr laut Polizei ist die Evakuierung abgeschlossen und der Sprengmeister kann mit der Entschärfung der 250 Kilo Bombe beginnen
gespannte Ruhe aber auch etwas bedrückende Stimmung in der Notunterkunft in der MESSE Dresden. Alle hoffen das die Bombe erfolgreich entschärft wird. Foto: MeiDresden.de /Mike Schiller
11.03.2026 12:00 Uhr in der Messe befinden sich nun 313 Personen - Stimmung ist ruhig. Vorwiegnd Ältere Personen mit Rollator warten nun in der Notunterkunft
11.03.2026 10:30 Uhr Eventuell steht eine kontrollierte Sprengung an
11.03.2026 10:26 Uhr Es kommen immer noch Personen in die Messe Dresden. Für viele ist es eine bedrückende Stimmung
11.03.2026 10:22 Uhr In der Messe Dresden sind rund 227 Personen untergekommen.
Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst und Polizei vor der Notunterkunft in der MESSE DRESDEN. Foto: MeiDresden.de
⚠️ Bei der Untersuchung der beiden Verdachtspunkte im künftigen Baufeld der neuen Carolabrücke ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Nach Bewertung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe britischer Bauart. Eine sofortige Evakuierung war am Dienstag nicht erforderlich. Vielmehr erlaubt die Auffindesituation eine planmäßige Entschärfung der Bomben am Mittwoch.
Hinweis: Da auch wir das Gebiet verlassen müssen, ist eine Arbeit somit bis zum Nachmittag nicht möglich. Wir versuchen sie auf dem laufenden zu halten, bitten aber um Verständnis. Wir versuchen uns aus der Messe Dresden zu melden. Am Donnerstag sind wir dann wieder voll Einsatzbereit!
Hier wurden die zwei Verdachtsfälle gefunden © MeiDresden.de
10.03.2026 - 18:20 Uhr Es wurde nur eine Bombe gefunden - Evakuierung aktiv - Alle Personen, die sich im Sperrbereich befinden, werden gebeten, diesen bis Mittwoch, 11. März, 9 Uhr zu verlassen.
10.03.2026 - 18:03 Uhr Im Fall einer Evakuierung steht die Notunterkunft in der Messe Dresden bereit. Doch sie stand erst am heutigen Dienstagnachmittag nach Messeabbau zur Verfügung!
10.03.2026 - 17:56 Uhr Rückfragen beantwortet zudem die eingerichtete Bürgerinformationshotline unter 0351-4887666 (Montag, 9. März: 9 bis 17 Uhr, Dienstag 10. März: 9 Uhr bis 24 Uhr, Mittwoch 11. März: 7 Uhr bis 18 Uhr).
10.03.2026 - 17:43 Uhr Arbeiten dauern - keine Prognosen wie lange es dauert
10.03.2026 - 16:20 Uhr Ausgrabungen haben begonnen
Carolabruecke Richtung Neustadt © Verkehrsverbund Oberelbe/Fraunhofer IVI
10.03.2026 - 16:00 Uhr Fundstellen abgesperrt
10.03.2026 - 15:48 Uhr Sollte es zu einer Evakuierung kommen sind rund 18.000 Menschen betroffen. Darunter auch mehrere Hotels
Beim Abriss der Carolabrücke 2025 wurden mehrere Blindgänger von Bomben aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Vor diesem Hintergrund ist vor dem Wiederaufbau eine vorsorgliche Untersuchung des künftigen Baufeldes auf eine mögliche Kampfmittelbelastung veranlasst worden. Seit Oktober 2025 laufen die entsprechenden Sondierungsarbeiten durch eine Fachfirma. Dabei wurden insgesamt 31 sogenannte „Störstellen“ in einer Tiefe von zwei bis vier Metern identifiziert. 29 dieser Punkte werden nach fachlicher Bewertung als unkritisch eingestuft. Zwei Ortungen bedürfen jedoch einer weitergehenden Untersuchung, da jeweils der Verdacht auf einen Bombenblindgänger besteht.
Hier wurden die zwei Verdachtsfälle gefunden © MeiDresden.de
Aktueller Stand und zeitlicher Ablauf
Die Sondierungsarbeiten konnten bislang planmäßig und ohne Verzögerungen durchgeführt werden. Die ursprünglich vorgesehene Zeitschiene bleibt bestehen und wird nun wie folgt konkretisiert: Am Dienstag, 10. März, werden die beiden letzten Verdachtspunkte freigelegt. Dafür wird ab 16 Uhr ein Sperrkreis von 150 Metern rund um die Fundstelle eingerichtet. Die Wasserstraße Elbe wird gesperrt. Die Staatskanzlei sowie die Ministerien für Kultus und Finanzen schließen 15 Uhr. Im Umkreis gilt Drohnenflugverbot.
© LH Dresden
Nach der Freilegung ist eine fachliche Beurteilung der Funde möglich. Dann wird klar sein, ob es sich um Kampfmittel handelt, die entschärft werden müssen. Mit dieser Entscheidung ist am frühen Abend des 10. März zu rechnen. Sollte sich dabei herausstellen, dass keine Gefahrenlage besteht, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Es muss nicht evakuiert werden.
Bestätigt sich der Verdacht auf einen oder zwei Bombenblindgänger, würde das bereits kommunizierte Evakuierungskonzept greifen. Lageabhängig wird nach der Begutachtung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst entschieden, ob eine Evakuierung noch am Abend des 10. März erforderlich ist oder am Folgetag, Mittwoch, 11. März, durchgeführt wird.
Elbradweg
Der Elbradweg ist bereits an der Baustelle gesperrt und umgeleitet. Ab Freitag, 6. März 2026, 14 Uhr wird der Elbradweg für das Wochenende geöffnet und dann ab Montag, 9. März 2026, 6.30 Uhr wieder gesperrt für die kommende Woche.
Information der Bevölkerung
Die Bevölkerung wird in jedem Fall noch am Abend des 10. März über das Ergebnis der Untersuchung informiert. Sollte eine Evakuierung erforderlich werden, erfolgt die Information über die Internetseite www.dresden.de/bombe, über die Social-Media-Kanäle der Landeshauptstadt Dresden und der Feuerwehr Dresden sowie über Warn-Apps, die an das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) angeschlossen sind. Im Falle einer sofortigen Evakuierung wird auch das Sirenen-Warnsystem der Landeshauptstadt Dresden ausgelöst.
Möglicher Evakuierungsbereich
An der grundsätzlichen Planung, dem vorgesehenen Evakuierungsradius von 1.000 Metern sowie den vorbereitenden Maßnahmen ändert sich nichts. Lediglich an der Kreuzung Güntzstraße / Pillnitzer Straße wurde der Evakuierungsbereich geringfügig angepasst.
Für den Fall einer notwendigen Evakuierung wird eine Notunterkunft in der Messe Dresden eingerichtet. Zur Erreichbarkeit werden durch die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) am 11. März zusätzliche Transportmöglichkeiten angeboten. Die hierfür eingesetzten Busse und erstmals auch Straßenbahnen verkehren im Zeitraum von 7 Uhr bis 9 Uhr im etwa 20-Minuten-Takt.
Busroute zur Notunterkunft:
· Sachsenplatz
· Striesener Straße / Gerichtsstraße
· Pirnaischer Platz / Wilsdruffer Straße (Haltestelle am Landhaus)
· Messe Dresden
Straßenbahnroute zur Notunterkunft:
· Albertplatz
· Carolaplatz
· Augustusbrücke (Blockhaus)
· Theaterplatz
Zur Umleitungsführung der Straßenbahn- und Buslinien im Evakuierungszeitraum informieren die Dresdner Verkehrsbetriebe in Kürze selbst. Die Notunterkunft und die Haltestellen sind im Themenstadtplan zu finden unter www.dresden.de/themenstadtplan
Rückfragen beantwortet zudem die eingerichtete Bürgerinformationshotline unter 0351-4887666 (Montag, 9. März: 9 bis 17 Uhr, Dienstag 10. März: 9 Uhr bis 24 Uhr, Mittwoch 11. März: 7 Uhr bis 18 Uhr).
Quelle: Landeshauptstadt Dresden
Erstveröffentlichung: 05.03.2026 16:33:23