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Die Grundstücke rund um das Tegernseer Tal gehören zu den begehrtesten in Bayern. Mit der Lage am See, dem Blick auf die Berge und der Nähe zur Natur geht allerdings eine Besonderheit einher, die bei der Gartenplanung oft unterschätzt wird: Der verfügbare Platz ist begrenzt, die Bebauung verdichtet sich und die Gemeinden achten zunehmend auf Eingrünung und Ortsbildverträglichkeit. Wer hier einen Garten anlegt oder umgestaltet, braucht Pflanzen, die funktional und ästhetisch zugleich arbeiten. Ein Baum, der nur schön aussieht, reicht nicht. Er muss Sichtschutz bieten, wenig Grundfläche beanspruchen und sich in die alpine Gartenarchitektur einfügen.
Symbolfoto Pixabay
Genau an dieser Stelle kommen Formgehölze mit flacher Kronenstruktur ins Spiel. Spalierbäume wachsen nicht kugelförmig in alle Richtungen, sondern bilden eine zweidimensionale Fächerkrone aus, die gezielt in Breite und Höhe erzogen wird. Der Stamm bleibt astfrei, die Krone beginnt auf einer definierten Höhe und die Tiefe der Pflanze beträgt nur einen Bruchteil dessen, was eine normale Baumkrone einnimmt. Das bedeutet: Die Bodenfläche unter dem Baum bleibt nutzbar, Wege und Terrassen werden nicht eingeschränkt und trotzdem entsteht auf Augenhöhe ein dichtes Blattwerk, das Einblicke von der Straße oder vom Nachbargrundstück verhindert.
Immergrün oder laubabwerfend: die richtige Wahl für das Voralpenklima
Die Entscheidung zwischen einem immergrünen und einem laubabwerfenden Spalierbaum hängt davon ab, ob der Sichtschutz ganzjährig funktionieren soll oder ob im Winter Licht und Sonne erwünscht sind. Immergrüne Varianten wie die Steineiche, der Kirschlorbeer oder die Glanzmispel behalten ihr Laub auch in den kalten Monaten. Wer bei Spalierbaumspezialist.de das Spalierbäume Sortiment ansehen möchte, findet dort neben den immergrünen Arten auch sommergrüne Optionen wie den Amberbaum oder die Hainbuche, deren Herbstfärbung von Goldgelb bis Tiefrot reicht. Für das Voralpenklima mit seinen kalten Wintern und gelegentlichen Spätfrösten eignen sich besonders robuste Arten. Hainbuchen vertragen Temperaturen bis minus 25 Grad problemlos, und auch die Felsenbirne zeigt sich in Höhenlagen ab 600 Metern zuverlässig winterhart.
Symbolfoto Pixabay
Bodenverhältnisse im Tegernseer Tal richtig einschätzen
Die Böden rund um den Tegernsee sind geologisch durch die eiszeitliche Moränenlandschaft geprägt. Typisch sind lehmhaltige, teilweise verdichtete Böden mit wechselnder Durchlässigkeit. In Hanglagen kann Staunässe auftreten, während die flacheren Bereiche in Seenähe oft besser drainiert sind. Vor der Pflanzung eines Spalierbaums empfiehlt sich eine einfache Bodenprobe, die den pH Wert und den Lehmanteil bestimmt. Feinwurzlige Arten wie der Eisenholzbaum reagieren empfindlich auf schwere Böden, während Platanen und Linden auch mit verdichtetem Untergrund zurechtkommen. Bei Bedarf hilft eine Drainage im Pflanzloch oder ein Bodenaustausch mit durchlässigem Substrat.
Formschnitt als fester Bestandteil der Gartenpflege
Spalierbäume behalten ihre charakteristische Kronenform nur durch regelmäßigen Schnitt. Zwei bis drei Mal pro Jahr sollten Triebe eingekürzt werden, die aus der Spalierebene herauswachsen. Der wichtigste Schnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt. Dabei werden tote Äste, Kreuzungen und nach innen wachsende Triebe entfernt. Im Sommer folgt ein leichter Korrekturschnitt. Das klingt aufwändiger, als es ist: Durch den flachen Kronenaufbau sind alle Äste gut erreichbar und der Zustand der Pflanze lässt sich auf einen Blick beurteilen. Innerhalb von zwei bis drei Standjahren entwickelt sich eine blickdichte Krone, die als Sichtschutz, Schattenspender oder gestalterisches Element im Garten funktioniert und dabei kaum Grundfläche beansprucht.