Seit Anfang Januar 2026 wird die Brücke an der Fabricestraße über die Anlagen der Deutschen Bahn erneuert. Nun erfolgt die Vollsperrung der Eisenbahnstrecke, weil die Brücke Fabricestraße abgerissen wird. Das soll in den Nächten 9./10. und 10./11.02. ab ca. 20 Uhr geschehen. Für die S 2, S 8, RE 1 , RE 2, RB 33, RB 60 und RB 61 fahren Busse statt Züge.

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Seit Anfang Januar 2026 wird die Brücke an der Fabricestraße über die Anlagen der Deutschen Bahn erneuert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Februar 2027. Betroffen sind auch die angrenzenden Kreuzungen Fabricestraße/Elisabeth-Boer-Straße und Fabricestraße/Magazinstraße. Die Arbeiten erfolgen überwiegend unter Vollsperrung. Der Verkehr wird westlich der Brücke über die Magazinstraße geleitet. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet entlang der Elisabeth-Boer-Straße ist über die Einfahrt von der Königsbrücker Straße in die Provianthofstraße gesichert. Für die Bauzeit wird auf der Königsbrücker Straße eine provisorische Ampelanlage eingerichtet, Umleitungen werden ausgeschildert. Damit Fußgänger die Bahngleise weiterhin queren können, wird eine temporäre Fußgängerbrücke gebaut.

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Was umfassen die Baumaßnahmen?
Die Brücke muss vollständig abgebrochen und neu errichtet werden. Sie wird so gebaut, dass sie die wachsenden Verkehrsbelastungen aufnehmen kann und die Gebrauchstauglichkeit langfristig gewährleistet wird. Das neue Bauwerk bekommt eine sieben Meter breite Fahrbahn sowie 2,50 Meter breite Fußwege. Auch an den angrenzenden Kreuzungen werden Fahrbahn und Fußwege erneuert. In Abstimmung mit den Versorgern werden Elektroleitungen, Fernmeldekabel, öffentliche Beleuchtung und Kabel für die Lichtsignalanlagensteuerung der Feuerwache Albertstadt ausgetauscht. Die Bauarbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit der SachsenEnergieBau GmbH und der Telekom. Den Auftrag für die Arbeiten hat die Firma Swietelsky Baugesellschaft m.b.H. aus Meißen erhalten. Die Kosten belaufen sich auf etwa 3.385.000 Euro brutto. Davon entfallen etwa 9.000 Euro auf die SachsenEnergieBau GmbH. Die Bauarbeiten werden finanziert aus Eigenmitteln der Landeshauptstadt Dresden und mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes sowie durch Mittel der Deutschen Bahn AG.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden