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Eine weiße Weihnacht fällt erneut ins Wasser und es wird leider regional stürmisch. Auch in diesem Jahr ist Weihnachten grün

Eine weiße Weihnacht fällt erneut ins Wasser und es wird leider regional stürmisch. Auch in diesem Jahr ist Weihnachten grün. Gut beraten ist, wer sich‘s drinnen so richtig gemütlich macht und dort auf das Christkind oder den Weihnachtsmann wartet – und diese haben ordentlich gegen Regen und Wind anzukämpfen. Mild, windig und nass: Das sind die Schlagwörter für das Weihnachtswetter. Tiefdruckgebiete nehmen uns in den Fokus und bringen immer wieder Regenwolken samt milder Luft nach Deutschland. Am Heiligabend sowie an Weihnachten gesellt sich ein starker bis stürmischer Wind dazu, selbst ein Sturm könnte sich noch entwickeln. Vor allem in der Nordhälfte Deutschlands ist die Gefahr dafür am größten.

So oder ähnlich wirde es zu Weihnachten in den meisten Regionen bei durschnittlich 10 Grad mit Wind und Regen aussehen ©MeiDresden.deSo oder ähnlich wirde es zu Weihnachten in den meisten Regionen bei durschnittlich 10 Grad mit Wind und Regen aussehen ©MeiDresden.de 

Weihnachtswetter Kopie vom letzten Jahr
Der starke Südwestwind treibt auch die Temperaturen ordentlich in die Höhe. Die Weihnachtsnacht wird besonders im Norden mit rund 10 Grad ausgesprochen mild. Im Alpenvorland gibt es am ersten Feiertag bei knapp 15 Grad und ein paar Sonnenstrahlen dann fast schon Grillwetter. Ähnlich „warm“ verlief übrigens schon das Weihnachtsfest im letzten Jahr: Am Oberrhein sowie am Rande der Schwäbischen Alb stiegen die Höchstwerte sogar auf über 16 Grad. Zudem gab es, ähnlich wie in diesem Jahr, bis in die höchsten Lagen der Mittelgebirge keinen Schnee und es war zeitweise windig bis stürmisch.

Grüne Weihnachten haben Vorteile
Weiße Weihnachten sind jedoch für viele der Inbegriff weihnachtlicher Romantik. Schnee steht auf der Weihnachtswetter-Wunschliste fürs Christkind deshalb immer ganz weit oben. Dabei haben grüne Weihnachten gegenüber der weißen Variante viele Vorteile, der größte unter ihnen: Schneeschaufeln entfällt! Schneematsch gelangt erst gar nicht in den Flur. Ganz zu schweigen von dem lästigen Streugut, das nun nicht von den Schuhen und Böden entfernt werden muss. Auch die Wahl der Schuhe ist nicht auf Exemplare mit dickem Profil beschränkt. Zudem entfällt das mühselige Schneeentfernen vom Auto.

Selbst in den Bergen ,wie hier im Osterzgebirge wird  Schnee zum Fest eher selten sein ©MeiDresden.deSelbst in den Bergen ,wie hier im Osterzgebirge wird Schnee zum Fest eher selten sein ©MeiDresden.de 

Fest der Liebe nicht an eine Farbe gebunden
Die meisten von uns haben Weihnachten bisher vor allem grün erlebt. Die Erinnerung an die weiße Weihnacht der Kindheit beruht erwiesenermaßen auf einer positiven Gedächtnisverzerrung. Rein statistisch gesehen liegt die Chance auf weiße Weihnachten im Flachland nur bei 10 bis 20 Prozent. Allein im Bergland sieht es besser aus.
Der Romantik hat das ausbleibende Weiß noch nie geschadet. Nachweislich werden um die Festtage die meisten Kinder gezeugt, die dann im September geboren werden. Das Fest der Liebe ist demnach nicht an eine Farbe gebunden. Weihnachten ganz ohne die weiße Pracht verbringen im Übrigen die meisten Menschen auf dieser Welt. Die Heilige Familie und die Heiligen Drei Könige werden die Geburt des Jesuskindes auch ohne Schnee gefeiert haben. Denn Schneefall ist in Bethlehem ein sehr seltenes Ereignis.

Grün hat weihnachtliche Botschaft
Auch in Sachen Farbsymbolik steht Grün der Farbe Weiß in nichts nach. Bedeutet Weiß Reinheit, Unschuld und Unendlichkeit, steht Grün hingegen für die Auferstehung, Erneuerung und nicht zuletzt für Hoffnung, die ja der Motor aller guten Wünsche ist. Nicht zuletzt ist unser Weihnachts-Symbol schlechthin grün. Der geschmückte Nadelbaum ist als Symbol und Mittelpunkt des Weihnachtsfestes nicht wegzudenken.

Quelle: WetterOnline