Dresden. Die Stadt plant weiter, in diesem Jahr wieder einen Striezelmarkt durchzuführen. Doch er wird anders als erwartet!

Dresden. Die Stadt plant weiter, in diesem Jahr wieder einen Striezelmarkt durchzuführen. Wie Infektionsgeschehen und die entsprechenden gesetzlichen Regelungen das Marktgeschehen beeinflussen werden, lässt ich heute nicht seriös beurteilen, so die Landeshauptstadt Dresden auf Nachfrage im September 2021. Wie MeiDresden.de im September berichtete liegen für den Striezelmarkt 2021 nach derzeitigem Stand 245 gültige Bewerbungen (auf 233 Plätze) vor. Davon waren es im September 32 Neubewerber. Gerade mit Blick auf die Pandemie ist das eine recht erfreuliche Quote, sagte das Presseamt der Landeshauptstadt Dresden weiter auf Nachfrage.

Dresdner Striezelmarkt 2021 soll stattfinden  Foto Archiv:  © MeiDresden.de/Mike SchillerDresdner Striezelmarkt 2021 soll stattfinden Foto Archiv: © MeiDresden.de/Mike Schiller

Wird der Striezelmarkt so stattfinden können, wie wir ihn kennen?

Nein, Medienberichten zufolge soll der Markt entflechtet werden und es soll somit breitere Gassen geben. Das würde bedeuten, dass es weniger Händler auf dem Striezelmarkt geben wird. Die bekannten und beliebten Häuser wie unter anderem die Weihnachtsbäckerei oder das Wichtelkino sollen laut diesen Berichten nicht aufgebaut werden. Auch war die Rede davon, dass es das beliebte Programm so wie die meisten es kennen, dieses Jahr nicht geben soll um keine Menschenmengen zu generieren.

Der Striezelmarkt soll vom 22.11 bis zum 24.12.2021 auf dem Altmarkt stattfinden. Am 30.10.2021 soll der Baum auf dem Altmarkt aufgestellt werden. Für den 04.12.2021 ist dann das Stollenfest geplant und am 18.12.2021 nach jetzigem Stand die traditionelle Bergparade in Dresden.

Dresdner Striezelmarkt 2021 soll stattfinden  Foto Archiv:  © MeiDresden.de/Mike SchillerDresdner Striezelmarkt 2021 soll stattfinden Foto Archiv: © MeiDresden.de/Mike Schiller

Die Absage des 586. Striezelmarkt im Jahr 2020 hinterlies ein dickes Minus.Abgesehen von den Stromkosten, musste die Landeshauptstadt auf rund 1,38 Millionen Euro fehlende Händlergebühren verzichten. Der 586.Striezelmarkt verursachte nur Kosten. Zu den Kosten kommen noch die umfangreichen weihnachtlichen Dekorationen des Altmarktes (u. a. Baum mit Krippe, Schwibbogen, Pyramide und Schaupavillons) dazu. Hier fallen 190.000 Euro an.