Die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben in der aktuellen Tarifrunde eine Einigung erzielt. Der Tarifabschluss schafft Planungssicherheit für Unternehmen und Beschäftigte und würdigt zugleich die Leistungen der Mitarbeitenden im täglichen Bahnbetrieb. Der Abschluss sieht eine mehrstufige Weiterentwicklung der Entgelte sowie strukturelle Anpassungen in den Entgelttabellen vor. Darüber hinaus wurden Regelungen zur Weiterentwicklung der Entgeltstruktur sowie zur Eingruppierung bestimmter Funktionsgruppen vereinbart.
MRB Chemnitz © MeiDresden.de
Die Tariflaufzeit beginnt rückwirkend zum 1. März 2026 und beträgt – wie im Branchenumfeld üblich – 24 Monate.
Die vereinbarten Maßnahmen treten in mehreren Schritten in Kraft und berücksichtigen sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des SPNV-Marktes als auch die Interessen der Beschäftigten.
„Wir haben eine tragfähige Lösung erreicht, die sowohl die Leistung unserer Beschäftigten anerkennt als auch Planungssicherheit für die kommenden Jahre schafft“, erklärte Roman Bartels, Regionalleiter Ost Transdev GmbH & Vorsitzender der Geschäftsführung der Mitteldeutschen Regiobahn. „Die Gespräche waren von Anfang an vom gemeinsamen Willen zu einer konstruktiven Lösung geprägt.“
Über die Mitteldeutsche Regiobahn:
Unter der Marke Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) erbringt die Transdev-Gruppe in Sachsen Schienenpersonennahverkehrsleistungen auf der Regional-Expresslinie RE 6 Leipzig - Chemnitz, der Regionalbahn-Linie RB 110 Leipzig - Döbeln sowie im Elektronetz Mittelsachsen mit den Verbindungen RE 3 Dresden - Hof, RB 30 Dresden - Zwickau und RB 45 Chemnitz - Elsterwerda. An den Standorten Leipzig und Chemnitz sind derzeit 400 Mitarbeiter beschäftigt. Das Streckennetz der Mitteldeutschen Regiobahn umfasst ca. 7,8 Mio. Zugkilometer.
Quelle: Mitteldeutschen Regiobahn