Nach dem Ausbruch der Schweinepest im Jahr 2021 wurde für den gesamten Wildschweinbestand die Haltungsgenehmigung entzogen. Im Januar 2025 war es endlich soweit und eine neue Wildschweinrotte aus Sachsen-Anhalt zog ins Wildgehege ein. Die Wildschweine kann man herrlich bei suhlen, wühlen oder auch beim futtern beobachten Nun soll sich das ändern. Noch getrennt sind die vier jungen Bachen und die zwei jungen Keiler. Doch wenn die zwei Keiler etwas stärker sind können sie zu den Bachen kommen und dann für Nachwuchs sorgen. Bis also die Besucher die Frischlinge sehen können wird noch etwas Zeit vergehen. Der Anfang zum Aufbau einer größeren Wildschwein-Gruppe ist mit den zwei Keilern hat begonnen.
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Eine halbe Stunde von der sächsischen Landeshauptstadt in der Nähe des Jagdschloß August des Starken in Moritzburg liegt Sachsens ältester Wildpark. Seine Wurzeln gehen bis ins Jahr 1580 zurück. Das jetzige Wildgehege in Moritzburg wurde ab 1958 auf einem Teilstück des ehemaligen Tiergartens komplett neu errichtet. Auf einer Fläche von rund 40 Hektar kann man hier 30 heimische Tierarten aus nächster Nähe entdecken. Alte Mauerreste des ehemaligen Jagdgatters durchziehen das Wildgehege an vielen Stellen noch.
Vier Bachen © MeiDresden.de
Weitere Informationen finden Sie unter: Wildgehege Moritzburg