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Aktuell führt ein Mangel an verfügbaren Triebfahrzeugführern bei DB Regio zu kurzfristigen täglichen Ausfällen und dem Einsatz von Bussen auf Zugstrecken in und um Dresden.

 

Aktuell führt ein Mangel an verfügbaren Triebfahrzeugführern bei DB Regio zu kurzfristigen täglichen Ausfällen und dem Einsatz von Bussen auf Zugstrecken in und um Dresden. Insbesondere die Kurzfristigkeit und die zunehmende Zahl der Ausfälle auf immer mehr Strecken der S-Bahn und im VVODieselnetz veranlasste den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO), die Leitung der DB Regio zu einem außerordentlichen Gespräch einzubestellen. „Wir erwarten einen Fahrplan ohne täglich neue Überraschungen, auf den die Fahrgäste sich verlassen können“, betont Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Wir haben daher mit der DB Regio vereinbart, dass sie ihr Angebot im VVO um etwa zehn Prozent reduziert, dass dann aber stabil gefahren werden kann.“ DB Regio sieht die angespannte aktuelle Lage darin begründet, dass bei der Übernahme des Dieselnetzes in diesem Jahr nicht alle Triebfahrzeugführer vom alten Betreiber zur DB wechselten. 

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Zudem ist der Krankenstand aktuell leider hoch. Dazu kommt der allgemein wahrnehmbar angespannte Markt für Fachkräfte allgemein, vom Handwerker bis zu Ärzten, der auch gut ausgebildete und schnell einsetzbare Lokführer umfasst, so dass die Lücken nicht umgehend geschlossen werden können. Dr. Wolfgang Weinhold, Vorsitzender der DB Regio Südost: „Wir entschuldigen uns bei allen Fahrgästen für die Ausfälle. Damit sie ihre Fahrt wieder besser planen können, schränken wir das Angebot vorübergehend ein und hoffen so, das Vertrauen der Fahrgäste in ein stabiles Fahrplanangebot wieder zurückgewinnen zu können. Wir setzen weiterhin unsere Energie in die Ausbildung und Qualifizierung von neuen Mitarbeitenden, vor allem von Quereinsteigern, deren Ausbildung zum Triebfahrzeugführern allerdings rund ein Jahr dauert.“

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Um den Fahrgästen in Zukunft dauerhaft einen zuverlässigen Fahrplan anbieten zu können, wird das Angebot in zwei Schritten reduziert. Ab Montag, dem 19.09. entfallen auf der S-Bahn-Linie S 1 zahlreiche Fahrten im Berufsverkehr zwischen Pirna und Meißen. Der 30-Minuten-Grundtakt fährt regulär weiter. Die Linie S 3 wird auf den Abschnitt Dresden Hbf – Tharandt gekürzt. Zwischen Tharandt und Freiberg entfallen die Züge, die Fahrgäste nutzen bitte die Linien RE 3 und RB 30. Die S-Bahn-Linie S 2 verkehrt an Wochenenden nur im Stundentakt und nur zwischen Dresden Flughafen und Dresden Hauptbahnhof, der Abschnitt nach Pirna entfällt.

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Nach Möglichkeit verstärkt DB Regio einige der weiterhin verkehrenden Züge um einen Wagen, um zusätzliche Sitzplatzkapazität zu schaffen. Zu weiteren Einschränkungen ab Montag, dem 26.09., die das Dieselnetz betreffen, laufen derzeit die Detail-Abstimmungen zwischen dem VVO und der DB Regio. Die Fahrplandaten ab dem 19.09. werdend derzeit aktualisiert und sind in Kürze unter www.bahn.de, in der App DB Navigator sowie unter www.vvo-online.de abrufbar sein.

 

Quelle: Verkehrsverbund Oberelbe GmbH