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Abenteuer und Begegnungen auf dem Friedenspfad durch den Lößnitzgrund in die Weiten des Wilden Westens bis in den fernen Orient

 

Der Lößnitzgrund öffnet vom 10. bis 12. Mai 2024 wieder seine Schwingtüren und verwandelt sich für ein Wochenende in eine abenteuerliche Fantasiewelt, wie Karl May sie sich in seinen Geschichten erträumte. Die 31. Karl-May-Festtage lassen sie lebendig werden - bei Begegnungen mit altbekannten Bleichgesichtern und fremden Kulturen aus Nordamerika und dem fernen Orient. Das Festwochenende eröffnen The Western Girls in der Westernstadt Little Tombstone zur Freiberger Countrynacht am Freitagabend. Die vier hübschen Ladies begeistern mit einer interaktiven Country Show, die ein mitreißendes "3D"-Erlebnis schafft und die Tanzfläche beben lässt. Tische und Bänke beben währenddessen im Saloon. Wenn die Fünf Patronenhülsen aka Tam Tam Combony aufspielt, brennt die Luft, bis die Sonne wieder übernimmt.

Karl May Festtage ©NorbertMillauerKarl May Festtage ©NorbertMillauer

Die Reise durch den Lößnitzgrund beginnt an der Bahnstation „White Horse“, wo „Der Zeitungsjunge“ der Landesbühnen Sachsen Karl May begegnet und der Santa Fé-Express sich auf seine abenteuerliche Fahrt begibt. Die Westernvereine haben ihre Städte mit frischem Staub geputzt und die Bank für die Räuber gefüllt. Man begegnet raubeinigen Cowboys sowie edlen Damen in ausladenden Reifröcken, während Country Bands mit Livemusik für die passende Stimmung sorgen. Auch kleine Halunken versinken begeistert im Westernfieber bei Goldwäschen, Ponyreiten und ausgiebigem Toben auf dem liebevoll gestalteten Indianerspielplatz „Fernes Land“ oder dem Abenteuerspielplatz des Eselnests. Der Lößnitz-River an der Golden Nugget Ranch ist voller kleiner Kinderfüße im Goldrausch, die am Lagerfeuer wieder getrocknet werden können. Wer sich traut, wird im Boxring zum Helden gegen Locci und seine Gang. Ring frei für wild-verrückten Spaß!

Karl May Fest - Delacina ©Claudia HübschmannKarl May Fest - Delacina ©Claudia Hübschmann

Als ganz besonderes Highlight bieten die Landesbühnen Sachsen exklusiv für die Karl-May-Festtage in Little Tombstone eine Kostprobe ihres neuen Abenteuerstücks „Shatterhand“ von Holger Kahl! Noch vor dessen Uraufführung können Besucher erleben, wie Winnetou und Old Shatterhand es nicht immer ganz einfach haben, für Frieden zu sorgen. Der „Häuptling der Apachen“ verkörpert rein friedliche Werte und ist Karl Mays Fantasie entsprungen. Doch in der „Kleinen Feder“ bietet sich die Chance, seinen realen Vorbildern zu begegnen. Vertreter des White Mountain Apache Tribe aus Arizona öffnen sich den Besuchern für authentische Einblicke in ihre Kultur und Traditionen. Die Crown Dancer präsentieren die „Sunrise Ceremony“ - ein spiritueller Tanz, der die Entwicklung eines Mädchens zur Frau würdigt. Am Samstagabend wird die Kleine Feder wieder zur Live Talkshow bei der „Gesprächsrunde am Lagerfeuer“ – moderiert von Veronika Ederer und Rob Leipold. Zum Thema „Traum und Wirklichkeit“ berichten die Apachen über ihr Leben im Reservat und stellen sich den Fragen der Besucher.

Karl May Fest - Tanz des White Mountain Apache Tribe mit Besucherkindern ©Claudia HübschmannKarl May Fest - Tanz des White Mountain Apache Tribe mit Besucherkindern ©Claudia Hübschmann

Die beiden sympathischen Publikumslieblinge Delacina Chief Eagle und Nuvassie Blacksmith vom Stamm der Oglala Lakota Nation sind mittlerweile vertraute Gesichter. Auf Einladung des One Spirit Deutschland e.V. vermitteln sie auf sympathische Art, wie sie trotz ihrer Jugend die traditionellen Werte ihres Stammes leben.In diesem Jahr folgen die Karl-May-Festtage auch wieder Karl Mays alter ego Kara Ben Nemsi in den faszinierenden Orient. Bei Musik, Liedern, Tänzen und Geschichten mit der Tanzgruppe "Orient-Trio" und dem Ensemble des Yenidze-Theaters Dresden werden orientalische Welten lebendig.

Das Karl-May-Museum ist ein Muss zum Fest. In der Villa Shatterhand empfängt Dr. Karl May seine Gäste persönlich, während man im Geschichten-Tipi Kevin Manygoats zur Kultur der Navajo lauschen oder Powwow-Tänze der Indianistikgruppe „Mohawk“ erleben kann. Auf dem Historischen Western- Markt lässt sich nach antiken Schätzen stöbern und die Kleinen werden in die Kunst des indianischen Handwerks wie Pfeilspitzen schmieden und Flötenbau eingeweiht.

Pferdefreunde finden ihr Paradies im Sternreitercamp Altwahnsdorf.
Wer noch zu klein für ein echtes Pferd ist, baut sich hier sein Steckenpferd und darf damit sogar am Höhepunkt der Festtage teilnehmen: Bei der großen Sternreiterparade am Sonntag gehört die Meißner Straße den Pferden! Hunderte Sternreiter präsentieren ihre herausgeputzten Rösser - angeführt von Westernvereinen und Linedancern und die Blutsbrüder ehren den weitesten Sternritt nach Radebeul.

Mehr Infos & Tickets: www.karl-may-fest.de

Quelle: Große Kreisstadt Radebeul