Dresden. Das historische Gebäude an der Schießgasse ist nicht nur Sitz der Polizeidirektion Dresden und de Polizeireviers Mitte. Es beherbergt auch tierische Bewohner.

Das historische Gebäude an der Schießgasse ist nicht nur Sitz der Polizeidirektion Dresden sowie des Polizeireviers Dresden-Mitte. Die vielen Türmchen und Erker dienen auch verschiedenen Tieren als Wohn- und Brutort. In unserem heutigen #faktenfreitag stellen wir deshalb unsere tierischen Bewohner genauer vor.Kaum sichtbar und somit denkmalschutzgerecht hängen an der Fassade des Polizeigebäudes mehr als 100 verschiedene Nistkästen. Ihre Bewohner: allesamt geschützte Arten.

#faktenfreitag – Tierische Bewohner Turmfalken Junge ©Polizeidirektion Dresden#faktenfreitag – Tierische Bewohner Turmfalken Junge ©Polizeidirektion Dresden

So bewohnen einige Fledermäuse die flachen Kästen an den Türmen des Polizeigebäudes. Zudem hat sich in den Nistkästen - welche nur auf den zweiten Blick an der Ostseite des Gebäudes zu erblicken sind - eine ganze Kolonie Mausersegler niedergelassen und brütet seit Jahren fleißig.

Seit diesem Jahr gibt es auch zwei Nistkästen für Dohlen. Die krähenartigen Vögel nisteten vorher bereits öfter in Nischen des Gebäudes. Um ihnen ein wenig mehr Schutz zu bieten, stellte das Umweltamt der Stadt Dresden die beiden Nistkästen an der nordöstlichen Seite - also an der Ecke Schießgasse/Rampische Straße - an den Stellen auf, an denen die Tiere bereits ihre Nester gebaut hatten.

Auch für Turmfalken gibt es seit diesem Jahr zwei Nistkästen: Einer befindet sich an dem Turm Ecke Schießgasse/Landhausstraße und der zweite an der Rampischen Straße.

#faktenfreitag – Tierische Bewohner Turmfalken Nistkästen ©Polizeidirektion Dresden#faktenfreitag – Tierische Bewohner Turmfalken Nistkästen ©Polizeidirektion Dresden

In diesem Jahr nistete ein Turmfalkenpärchen jedoch zum wiederholten Mal direkt über dem Eingang zum Polizeidirektion. Fast genau über dem blauen Polizei-Schild, hoch oben in einer Ecke. Wer genau hinsieht, kann dort auch ein Holzbrett erkennen. Dies wurde extra für die besonders geschützten Greifvögel angebracht. Der Grund: In der Vergangenheit waren einige der jungen Turmfalken beim Erkunden der näheren Nestumgebung abgestürzt und gestorben. In diesem Jahr konnte sich das Turmfalkenpärchen dank der „Nestverbreiterung“ allerdings über sechs erfolgreich aufgezogene Junge freuen.

Quelle: Polizeidirektion Dresden

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