Der Tourismusverband Sächsische Schweiz kritisiert die für November angekündigte Schließung von Gastronomie- und Hotelleriebetrieben.

Der Tourismusverband Sächsische Schweiz kritisiert die für November angekündigte Schließung von Gastronomie- und Hotelleriebetrieben. Für eine ländliche Region wie die Sächsische Schweiz sei die Maßnahme überzogen. Der Verband fordert statt der Stilllegung der gesamten Branche ein differenziertes Vorgehen und mehr Bemühungen bei der Durchsetzung bereits bestehender Regeln.

Tourismusverband Sächsische Schweiz: Gastro-Lockdown unverhältnismäßig   Foto: MeiDresden.deTourismusverband Sächsische Schweiz: Gastro-Lockdown unverhältnismäßig Foto: MeiDresden.de

„Wir verstehen, dass angesichts der Lage wirkungsvolle und manchmal schmerzliche Maßnahmen geboten sind“, erklärt Landrat Michael Geisler. „Die undifferenzierte Schließung von Hotels und Restaurants halten wir jedoch für nicht verhältnismäßig. In der Branche wurden in den letzten Monaten erfolgreiche Anstrengungen unternommen, wirksame Hygienekonzepte umzusetzen.“

Die Gastronomen der Sächsischen Schweiz hätten viel in diese Hygienekonzepte investiert, der Verband in die bevorstehende Wintersaison. „Jetzt den kompletten Monat November und vielleicht weitere Wochen komplett abzuschreiben, möchten wir nicht hinnehmen. Wir fordern statt der Komplettschließung eine konsequentere Durchsetzung bestehender Hygieneregeln“, so der der Geschäftsführer des Tourismusverbandes, Tino Richter.

Tourismusverband Sächsische Schweiz: Gastro-Lockdown unverhältnismäßig   Foto: MeiDresden.deTourismusverband Sächsische Schweiz: Gastro-Lockdown unverhältnismäßig Foto: MeiDresden.de

Den Start der Wintersaison wollten die Gastronomen und Touristiker in der Sächsischen Schweiz ursprünglich mit der Eröffnung des Winterdorfs Schmilka und vielfältigen Aktionen an verschiedenen Orten am Wochenende 14./15. November zelebrieren. Das soll nun im Dezember nachgeholt werden.

Herausgeber: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.