Dresden. Seit Sommer 2019 läuft die schrittweise Installation neuer Haltestellenschilder für den regionalen Busverkehr im ZVON und VVO.

Seit Sommer 2019 läuft die schrittweise Installation neuer Haltestellenschilder für den regionalen Busverkehr in den Verkehrsverbünden Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und Oberelbe (VVO). Gemeinsam mit den regionalen Verkehrsunternehmen und dem Freistaat Sachsen werden 7,5 Millionen Euro in die flächendeckende Erneuerung der Fahrgastinformation investiert. Inzwischen sind über 2.700 Schilder, ein Drittel, getauscht. „Die neuen Schilder sind das gemeinsame Gesicht von ZVON und VVO in der Region und machen insbesondere für Gelegenheitsnutzer die Orientierung leichter“, betont Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des VVO. „Die größeren Tafeln bieten mehr Platz für Informationen zu Liniennummern und Ziel.“ Zusatzinformationen zu Anruf-Linien-Angeboten und GuteNacht-Linien finden auf den Tafeln ebenfalls Raum. In sorbisch-sprechenden Regionen im VVO und im ZVON erfolgt die Beschriftung zudem zweisprachig.

Neue Haltestellenschilder - Haltestelle Moritzburg Schloss © vciNeue Haltestellenschilder - Haltestelle Moritzburg Schloss © vci

Mit den neuen Schildern wird der Nahverkehr zudem deutlich sichtbarer: Die neuen Masten, die mit Unterstützung der Kommunen errichtet werden, sind einheitlich blau gestaltet. „Viele Noch-Autofahrer sind überrascht, wie viele Zustiegsmöglichkeiten der Busverkehr bietet“, so Burkhard Ehlen weiter. Im Landkreis Meißen, in der Stadt Hoyerswerda sowie im südlichen Landkreis Görlitz ist die Umrüstung bereits in weiten Teilen abgeschlossen. Derzeit laufen die Vorbereitungen für den Tausch in der Sächsischen Schweiz sowie, nach dem Start des neuen Busnetzes, in zahlreichen Gebieten des Landkreises Bautzen.

Im Zuge des Projektes werden über 6.000 Schilder im gesamten VVO-Verbundgebiet und 3.300 im benachbarten ZVON erneuert. Insgesamt werden 7,5 Millionen Euro in den Tausch der zum Teil 30 Jahre alten Schilder investiert, davon fünf Millionen im VVO. Der Freistaat Sachsen trägt 75 Prozent der Kosten.

Quelle: Verkehrsverbund Oberelbe GmbH

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