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Mit etwa 650 Einsatzkräften wurde auch am heutigen Sonnabend die Bekämpfung des Brandgeschehens in der Hinteren Sächsischen Schweiz fortgeführt.

Mit etwa 650 Einsatzkräften wurde auch am heutigen Sonnabend die Bekämpfung des Brandgeschehens in der Hinteren Sächsischen Schweiz fortgeführt. In der Nacht kam es in den betroffenen Bereichen des Nationalparks durch stärkere Winde vermehrt zu offenen Feuern, die jedoch wirkungsvoll bekämpft werden konnten. Die Brände griffen nicht auf weitere Gebiete über, sondern waren auf die kontrollierbaren Bereiche begrenzt. Unverändert beschränkt sich das Einsatzgebiet auf etwa 150 Hektar. 

© Martin Vogler© Martin Vogler

Die Einsatzkräfte bekämpfen weiterhin mit hohem personellem und technischem Aufwand die Glutnester im Boden des Einsatzgebietes. Im Einsatz sind insgesamt zwölf Hubschrauber und drei Wasserwerfer. Eine Bedrohung von Wohnbebauung kann aktuell ausgeschlossen werden, Evakuierungen sind daher nicht vorgesehen. Aufgrund der Wetterprognose der nächsten Tage geht die Einsatzleitung nicht von einer Entspannung der Lage aus. Mit immer wieder aufflammenden Stellen im Einsatzgebiet und damit verbundenen sehr aufwändigen Löschmaßnahmen ist weiterhin zu rechnen. Die geringen Schauer der letzten Stunden hatten keinen spürbaren Effekt auf das Brandgeschehen.

Quelle: Landratsamt Pirna