Am Frauensteiner Platz neben der Bärensteiner Straße entsteht ein neuer öffentlicher Spielplatz. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen und sollen voraussichtlich im Juni 2026 abgeschlossen werden.Die bisherige Schotterfläche vor den Toren der Kleingartenvereine „Frauensteiner Platz“ e. V. und „Albert Eidner“ e. V. wird zu einer vielseitig nutzbaren Aufenthalts- und Spielfläche umgestaltet. Geplant ist ein Entdecker-Spielplatz mit Sandkasten, Kriechröhren, Kletterturm mit Rutsche sowie Balanciermöglichkeiten und einer Hängematte. Eine bestehende Wildblumenwiese bleibt erhalten, schattenspendende Bäume und klimaregulierende Sträucher werden gepflanzt.

Am Frauensteiner Platz neben der Bärensteiner Straße entsteht ein neuer öffentlicher Spielplatz. Foto: MeiDresden.deAm Frauensteiner Platz neben der Bärensteiner Straße entsteht ein neuer öffentlicher Spielplatz. Foto: MeiDresden.de

Dr. Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, erklärt: „So können die Kinder nicht nur die Spielfläche erkunden, sondern durch den Erhalt der Wildblumenwiese auch verschiedene Wildstauden, Wildbienen und andere Insekten kennenlernen. Verschiedene Beteiligungsverfahren und das Spielplatzentwicklungskonzept zeigen den Bedarf an Spielflächen. Mit dem Bau dieses Spielplatzes wirken wir dem Defizit im Stadtteil etwas entgegen.“

Grundlage der Planung sind zwei Bürgerbeteiligungen im Mai und August 2024. An der ersten Veranstaltung an Ort und Stelle des künftigen Spielplatzes nahmen Mitglieder der angrenzenden Kleingartenvereine sowie interessierte Eltern mit ihren Kindern teil. Im Workshop haben die Kinder Ideen für Spielangebote wie Rutschen, Klettergeräte und weitere Elemente entwickelt. Diese Anregungen flossen in die weitere Planung ein und wurden vom Landschaftsarchitekten Matthias Mohring aufgegriffen und konkretisiert.

Den Bau des Spielplatzes übernimmt die Firma GLF Garten- und Landschaftsbau Dresden GmbH aus Moritzburg. Die Kosten für Planung und Bau betragen rund 260.000 Euro, bezahlt zu 30 Prozent aus dem städtischen Haushalt und zu 70 Prozent aus Fördermitteln: Die Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Konkret ist das Projekt Teil des Förderprogramms „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung (NiSE) im Fördergebiet „Altgruna“ für den Zeitraum 2021-2027 und wird kofinanziert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Quelle: Landeshauptstadt Dresden