Dresden/Sachsen. Ab Mittwoch ist in Sachsen ein zusätzlicher Rettungshubschrauber im Einsatz. Er bei der bundesweiten Verlegung von Corona-Intensivpatienten unterstützen.

Dresden. Ab dem 1. Dezember 2021 ist in Sachsen ein zusätzlicher Rettungshubschrauber im Einsatz. Er soll die vorhandene Staffel von fünf Rettungshub-schraubern insbesondere bei der bundesweiten Verlegung von sächsischen Corona-Intensivpatienten unterstützen.

Zusätzlicher Rettungshubschrauber für Sachsen   Foto: Archiv MeiDresden.deZusätzlicher Rettungshubschrauber für Sachsen Foto: Archiv MeiDresden.de

„Es gilt, in der höchst angespannten Pandemiesituation neben den normalen Rettungseinsätzen auch den Transport von schwer erkrankten Corona-Patienten in Krankenhäuser mit freien Intensivbetten sicherzustellen,“ so Sven Hutt, Landesgeschäftsführer der IKK classic. Die IKK ist federführend für die sächsischen Krankenkassen und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in der Vergabekommission für die Luftrettung bei der Landesdirektion Sachsen (LDS) tätig. „Die Verlegung von Corona-Patienten sichert vor Ort wichtige Bettenkapazitäten für Notfall-Patienten mit anderem akuten Behandlungsbedarf, die kurzfristig zwingend auf einen Platz in einer Intensivstation angewiesen sind – beispielsweise bei Hirn- oder Herzinfarkten und Unfällen.“ Die sächsischen Krankenkassen und die gesetzliche Unfallversicherung sorgen deshalb schnell und unbürokratisch für die 100prozentige Finanzierung des Hubschraubers.

Der zusätzliche Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung wird vom Luftrettungsstandort in Bautzen zu seinen Einsätzen starten.

Bereits in der letzten Corona-Welle wurde von den Krankenkassen und gesetzlicher Unfallversicherung ein zusätzlicher Rettungshubschrauber finanziert. Er realisierte vom 23. Dezember 2020 bis zum 22. März 2021 insgesamt 177 Verlegungsflüge von Corona-Intensivpatienten.

Quelle: ikk classic

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