Dresden. Die ehemalige Stephanienstraße in der Dresdner Johannstadt soll 2022 als Verbindung zwischen der Gerokstraße und Pfeifferhannsstraße als Anliegerstraße neu entstehen.

Dresden. Die ehemalige Stephanienstraße in der Dresdner Johannstadt soll 2022 als Verbindung zwischen der Gerokstraße und Pfeifferhannsstraße als Anliegerstraße neu entstehen.Für dieses Projekt wird aktuell bis etwa Montag, 6. Dezember 2021 das Baufeld freigemacht. Auf der Fläche der alten Stephanienstraße entwickelte sich in den letzten Jahren ein Bestand an Gehölzen, nachdem sie nach der Nutzung des ehemaligen Plattenwerks Johannstadt brachlag. Jetzt werden hier Bäume und Gehölze gefällt. Vorgesehen ist zusätzlich die Kronenpflege für Bäume an der Pfeifferhannsstraße zwischen 101. Oberschule und 102. Grundschule. Das ist wichtig zur Herstellung des Lichtraumprofils der künftigen Straßenanlage. Während der Arbeiten kann es zu Einschränkungen des Parkraumes und zu Lärmbelästigungen kommen.

Johannstadt: Gestaltung der ehemaligen Stephanienstraße startet    Foto: © MeiDresden.deJohannstadt: Gestaltung der ehemaligen Stephanienstraße startet Foto: © MeiDresden.de

Die Baumarbeiten werden ökologisch begleitet. Das heißt per Hebebühne sucht ein Gutachter die Bäume nach Tieren ab, die ggf. noch in Höhlen wohnen. Zu dieser Jahreszeit sind das eher Käfer und andere Insekten, die dann geborgen und umgesetzt werden.

Johannstadt: Gestaltung der ehemaligen Stephanienstraße startet    Foto: © MeiDresden.deJohannstadt: Gestaltung der ehemaligen Stephanienstraße startet Foto: © MeiDresden.de

Entstehen wird eine Anliegerstraße mit breiten Fußwegen und großen Straßenbäumen beidseitig. Am Zugang Gerokstraße und Pfeifferhannsstraße sind Parkplätze unter den Bäumen vorgesehen. Etwa in der Mitte der neuen Anlage entsteht eine Fläche mit kleinen Sport- und Spielangeboten. Viele Bäume und Gehölze werden gepflanzt – auch als Ausgleich für den aktuell zu fällenden Vegetationsbestand. Sitzplätze und ein kleiner Brunnen werden zum Verweilen und Erholen einladen.
Durch den Einsatz von Städtebaufördermitteln „Nördliche Johannstadt“ von Bund und Freistaat Sachsen sowie Eigenmittel der Landeshauptstadt Dresden von rund einer Million Euro wird das etwa zwei Millionen Euro teure Gesamtbauvorhaben im Zeitraum vom 16. Februar 2022 bis Dezember 2022 realisiert.

Grafik: Landeshauptstadt DresdenGrafik: Landeshauptstadt Dresden

Quelle: Landeshauptstadt Dresden