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Dresden (ots) Am späten Nachmittag des 6. Juli zog gegen 17 Uhr eine Gewitterfront über die Landeshauptstadt Dresden hinweg, welche neben Gewitter auch Sturmböen im Gepäck hatte.

Dresden (ots) Am späten Nachmittag des 6. Juli zog gegen 17 Uhr eine Gewitterfront über die Landeshauptstadt Dresden hinweg, welche neben Gewitter auch Sturmböen im Gepäck hatte. Dies führte zu mehreren unwetterbedingten Einsätzen für die Feuerwehr. Darüber hinaus stieg innerhalb von kurzer Zeit das Anrufaufkommen in der Integrierten Regionalleitstelle deutlich an. Los ging es um 17:31 Uhr, hier war im Stadtteil Striesen auf dem Niederwaldplatz ein Baum umgestürzt. Ähnlich Einsatzlagen fanden unter anderem auf der Kirschauer Straße in Bühlau, dem Dr.-Külz-Ring in der Inneren Altstadt oder dem Heideflügel auf dem Weißen Hirsch statt.

© Daniel Peuker (Feuerwehr Dresden) Mit dem Löschfahrzeug nähern sich die Einsatzkräfte vorsichtig der Telefonleitung.© Daniel Peuker (Feuerwehr Dresden) Mit dem Löschfahrzeug nähern sich die Einsatzkräfte vorsichtig der Telefonleitung.

Auf dem Großteichdamm in Weixdorf und der Krenkelstraße in Striesen fielen Bäume auf geparkte PKWs. An einigen Einsatzstellen wurde die Feuerwehr nicht tätig, weil sich die Bäume auf privatem Grund befanden und keine unmittelbare Gefahrensituation vorlag. An den Stellen, wo Bäume die Straße versperrten, wurden diese mit Motorkettensägen zerkleinert und die Gefahr beseitigt. Die Kameradinnen und Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Ockerwitz sowie der Wache Striesen wurden um 18:10 Uhr zu einem kuriosen Einsatz alarmiert. Eine Sonnenliege war vermutlich durch den starken Sturm weggetragen wurden und hing nun in einer Telefonleitung. Die Einsatzkräfte fuhren mit ihrem Löschfahrzeug an die Telefonleitung heran und entfernten die Liege. Der Besitzer ist bislang unbekannt.

Insgesamt 15 sturmbedingte Einsätze haben die Angehörigen von Freiwilliger- und Berufsfeuerwehr im Zeitraum von 17:30 bis 19:00 Uhr durchgeführt. Verletzte sind ersten Erkenntnissen nach bislang keine zu verzeichnen. Mittlerweile hat sich das Einsatzaufkommen in der Landeshauptstadt Dresden wieder normalisiert.

Quelle: Feuerwehr Dresden