- Unbezahlter Werbeartikel -
(DJD). Der Rasen sieht aus wie ein frisch gepflügter Acker, die Blumenbeete sind zertrampelt und die Mülltonne umgeworfen: Wenn sich beim morgendlichen Blick aus dem Fenster solch ein Anblick bietet, waren in der Nacht wahrscheinlich Wildschweine zu Besuch. Die anpassungsfähigen Tiere sind in ganz Deutschland verbreitet, stellen nur geringe Ansprüche an ihren Lebensraum und finden in menschlichen Siedlungen oft optimale Lebensbedingungen vor. Betroffen sind dabei zunehmend nicht nur Schrebergärten, Industriebrachen und Parks, sondern auch private Gärten. Der Deutsche Jagdverband gibt Tipps, wie man die Schwarzkittel von seinem Grundstück fernhält.
Nächtlicher ungebetener Besuch auf dem Grundstück durch Wildschweine ist oft ärgerlich. Foto: Manfred Antranias Zimmer (Pixabay)
Mülltonnen sichern und keine Regenwürmer „züchten“
Wichtig ist zunächst, möglichst kein attraktives Futter für die Allesfresser im Angebot zu haben. So lieben Wildschweine etwa gut gewässerte Rasenflächen, Laub- und Komposthaufen voller Regenwürmer und Insektenlarven sowie ungesicherten Abfall mit leckeren Speiseresten. Deshalb sollten vor allem Biomülltonnen immer schwarzwildsicher sein – also sicher verschlossen und so aufgestellt, dass sie nicht umzustoßen sind. Auch „Regenwurmzuchtanlagen“ wie alte Laubhaufen aus dem Herbst sollten bei häufig besuchten Grundstücken lieber entfernt werden. Das beste Mittel, die Tiere aus dem Garten zu halten, ist ein stabiler Zaun. Aber Achtung: Da Wildschweine große Wühler sind, muss dieser mindestens 50 Zentimeter tief in den Boden eingegraben sein. Sonst schaffen sie es häufig doch auf die andere Seite.
Der hohe Wildschweinbestand und ihre Ausbreitung in besiedelte Gebiete führen zu immer mehr Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Foto: DJD/DJV/Marcus Börner
Bei Problemen mit Wildtieren hilft der örtliche Jäger
Wer auf seinem Grundstück Probleme mit Wildschweinen oder anderen Wildtieren wie Waschbären oder Mardern hat, kann Hilfe beim Ordnungsamt oder dem zuständigen Jäger bekommen. Nützliche Informationen gibt es auch online unter www.jagdverband.de und in der Videoreihe „Wildtiere in der Stadt“ auf dem YouTube-Kanal des Deutschen Jagdverbandes. Auf keinen Fall sollte man sich Wildschweinen im Garten selbst nähern oder Hunde zu ihnen hinauslassen. Denn besonders Bachen mit Frischlingen können sehr gefährlich werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Und auch auf der Straße vor dem Haus gilt: Wildschweine haben immer Vorfahrt.
❗ Hinweis: Dieser Beitrag wirbt für ein Produkt. Daher steht am Anfang Werbung. Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine unbezahlte Werbung!