Nach einer PKW Kontrolle auf der BAB17 stellten die Beamten fest, dass neben dem 27-jährigen syrischen Fahrer neun weitere syrische Staatsangehörige im PKW befanden.

Bad Gottleuba (ots) - Am Dienstag (15.09.2020) kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel gegen 08:00 Uhr auf der A17 einen PKW Mitsubishi, nachdem dieser aus der Tschechischen Republik eingereist war. Im Fahrzeug befanden sich neben dem 27-jährigen syrischen Fahrer neun weitere syrische Staatsangehörige (acht Männer im Alter von 18 - 46 Jahren und ein 12-jähriger Junge), welche keine Dokumente für einen Aufenthalt in Deutschland vorweisen konnten.

Gegen 09:00 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundeszollverwaltung auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" (A17) einen LKW mit Sattelauflieger. Bei der Inaugenscheinnahme des Frachtraums stellten die Beamten mehrere Personen fest, wobei es sich um sechs unerlaubt eingereiste Personen mit afghanischer Staatsangehörigkeit (18 - 27 Jahre) handelte. Die Personen lagen auf der Ladung im Laderaum und verfügten über keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente.

Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten gegen 15:00 Uhr einen PKW Toyota, welcher zuvor über die A17 aus Tschechien kommend ins Bundesgebiet eingereist war. Fahrer war dabei ein 18-jähriger syrischer Staatsangehöriger mit gültigen Aufenthaltsstatuts in Deutschland. Weiterhin befanden sich im Fahrzeug drei ägyptische und fünf syrische Staatsangehörige, welche keine Dokumente für einen Aufenthalt in Deutschland besaßen.

Die geschleusten Personen aus den drei Feststellungen wurden im weiteren Verlauf der polizeilichen Sachbearbeitung an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet, nachdem sie ein Schutzersuchen gestellt hatten.

Gegen die drei Fahrer wird jetzt wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ermittelt. Zudem richten sich die weiteren Ermittlungen in diesen Sachverhalten insbesondere gegen die Hintermänner und Organisatoren der Schleusungen.

 

Quelle: Bundespolizei