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 Unbekannte haben versucht vier Dresdnerinnen am Telefon um ihre Ersparnisse zu betrügen. einiges konnte verhindert werden. Dennoch überwies eine 25-Jährige Frau rund 3.000 Euro.

Unbekannte haben versucht vier Dresdnerinnen am Telefon um ihre Ersparnisse zu betrügen. Eine 82-Jährige und eine 52-Jährige erkannten den Betrugsversuch, bei einer 83-Jährigen verhinderte eine Bankmitarbeiterin einen Vermögensschaden, eine 25-Jährige überwies jedoch rund 3.000 Euro.

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Zeit: 19.07.2022, 17:20 Uhr - Ort: Dresden-Johannstadt

Unbekannte meldeten sich in englischer Sprache bei der Frau (25) und gaben sich als Beamte von Europol aus. Sie behaupteten, dass die Daten der 25-Jährigen missbraucht würden und forderten sie auf, ihre Ersparnisse auf ein Konto in Thailand zu überweisen. Die Frau übermittelte rund 3.000 Euro.

Später besprach sie den Vorfall mit einem Bekannten, der sie auf den Betrug aufmerksam machte. Die 25-Jährige wandte sich an die Polizei.

Zeit: 19.07.2022, 13:25 Uhr - Ort: Dresden-Johannstadt

Bei einer 82-Jährigen meldeten sich Unbekannte und behaupteten, dass ihr Computer mit Viren befallen sei. Sie versprachen Abhilfe, verlangten dafür aber 50 Euro in Form von Gutscheinkarten. Die Frau beendete das Gespräch, wandte sich an einen Verwandten und erkannte auf diese Weise den Betrug. Sie informierte die Polizei.

Zeit: 19.07.2022 polizeibekannt - Ort: Dresden-Wilsdruffer Vorstadt

Bei einer 83-Jährigen meldeten sich Betrüger über einen Messengerdienst. Sie gaben sich als Tochter aus und behaupteten, dass diese ein neues Handy und daher auch eine neue Nummer hätte. Sie verlangten die Überweisung von rund 3.000 Euro zur Begleichung angeblich fälliger Rechnungen.

Die Frau ließ sich zunächst darauf ein und wollte die Überweisungen tätigen. Eine Bankmitarbeiterin machte sie jedoch darauf aufmerksam, dass es sich um einen Betrugsversuch handeln könnte, was ein Telefonat mit der tatsächlichen Tochter bestätigte. Der 83-Jährigen entstand kein Schaden. Sie wandte sich an die Polizei.

Zeit: 19.07.2022, 11:45 Uhr - Ort: Dresden-Meußlitz

Auch bei einer 52-Jährigen meldeten sich Unbekannte über einen Messengerdienst und gaben sich als Tochter aus, die eine neue Handynummer hätte. Die Frau ließ sich nicht auf Geldforderungen ein und rief stattdessen ihre tatsächliche Tochter an. Anschließend wandte sie sich an die Polizei.

Quelle: Polizei Sachsen