Dresden (ots) - Der Rettungsdienst in der LHDD wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 224 Mal alarmiert. In 80 Fällen kam dabei ein Notarzt zum Einsatz.

Dresden (ots) - Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 224 Mal alarmiert. In 80 Fällen kam dabei ein Notarzt zum Einsatz. Zwei Mal musste der Rettungshubschrauber Christoph 38 innerhalb der Stadt eingesetzt werden. Weiterhin wurden 200 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Die Feuerwehr wurde in diesem Zeitraum zu zwei Brandeinsätzen und in 25 Fällen zur Leistung von Technischer Hilfe gerufen. Außerdem kam es zu drei Fehlalarmen, welche durch automatische Brandmeldeanlagen verursacht wurden.

Küchenbrand

Wann: 23. Juni 2021 12:44 - 15:04 Uhr
Wo: Wölfnitzer Ring

Der Integrierten Regionalleitstelle Dresden wurde zunächst ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Als sich die ersten Einsatzkräfte auf den Weg zur Einsatzstelle begaben, riefen immer mehr Menschen in der Leitstelle an und berichteten von einer brennenden Wohnung im Erdgeschoss. Daraufhin wurde eine Erhöhung der Alarmstufe durchgeführt und weitere Kräfte nachalarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Durch ein angekipptes Fenster einer Wohnung im Erdgeschoss drang schwarzer Qualm. Unverzüglich gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Personensuche und Brandbekämpfung in die Wohnung hinein. Dort war es aus noch zu ermittelnder Ursache zum Brand einer Matratze gekommen. Der Brand wurde mit einem Strahlrohr gelöscht. In der Wohnung wurden keine Personen angetroffen. Die Feuerwehr belüftete den betroffenen Bereich und überprüfte die benachbarten Wohnungen auf den Eintritt von Rauchgasen. Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Löbtau, der Rettungswache Löbtau, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadteilfeuerwehr Gorbitz.

Baum stürzt in Telefonleitung

Wann: 23. Juni 2021 14:51 - 16:41 Uhr
Wo: Wachwitzgrund

Aus unbekannter Ursache war ein Baum mit einem Durchmesser von circa 30 Zentimetern auf die Straße gestürzt und hatte dabei eine Telefonleitung zerrissen. Die alarmierte Feuerwehr hatte Probleme die Einsatzstelle zu erreichen, da die ohnehin sehr enge Straße durch geparkte PKW zusätzlich eingeengt wurde. So kam es dazu, dass der Außenspiegel eines geparkten PKW bei der Vorbeifahrt durch eines der Löschfahrzeuge beschädigt wurde. Das Einsatzfahrzeug konnte den Einsatz nicht fortsetzen und der Unfall wurde durch einen Führungsdienst sowie die Polizei aufgenommen. Durch die Einsatzkräfte der alarmierten Stadtteilfeuerwehren wurde der Bereich gesichert und der Baum mit einer Motorkettensäge aufgearbeitet. Die Straße wurde von den Baumteilen befreit und war danach wieder befahrbar. Um die zerrissene Telefonleitung kümmerte sich der Notdienst des zuständigen Telekommunikationsdienstleisters. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 12 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen sowie die Stadtteilfeuerwehren Pappritz und Pillnitz.

Person stürzt von Brücke

Wann: 23. Juni 2021 23:18 - 23:48 Uhr
Wo: Waldschlösschenbrücke

Aus noch zu ermittelnder Ursache war eine Person über das Brückengeländer der Waldschlösschenbrücke etwa elf Meter tief gestürzt und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützten den Rettungsdienst bei der Herstellung der Transportfähigkeit und führten nach dem Anlegen einer Beckenschlinge eine Technische Rettung unter Verwendung einer Vakuummatratze durch. Mit einem Rettungswagen wurde der Patient ins Krankenhaus transportiert.
Durch das Kriseninterventionsteam wurden Zeugen des Geschehens betreut. Im Einsatz waren 12 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt sowie der Rettungswache Neustadt.

Baum stürzt auf parkende Fahrzeuge

Wann: 24. Juni 2021 03:30 - 05:28 Uhr
Wo: Niederwaldplatz

Eine etwa 70 Zentimeter starke Linde war aus noch unbekannter Ursache umgestürzt und lag beim Eintreffen der Feuerwehr auf zwei parkenden Pkw. Diese wurden dadurch stark beschädigt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und begann den Baum abzutragen. Dazu wurde eine Motorkettensäge eingesetzt. Mit dem Kran des Rüstwagens der Feuer- und Rettungswache Albertstadt wurde der Baumstamm angehoben um weitere Beschädigungen an den Fahrzeugen sowie einer unmittelbar benachbarten Straßenlaterne zu verhindern. Nachdem der Baum entfernt wurde, konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren acht Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Striesen und Albertstadt.

Quelle: Feuerwehr Dresden