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Dresden (ots) - Am Mittwochmittag (23.11.2022) gegen 12 Uhr wurden durch die Bundespolizei Dresden vier Personen im Bereich des Hauptzollamtes festgestellt.

 

Dresden (ots) - Am Mittwochmittag (23.11.2022) gegen 12 Uhr wurden durch die Bundespolizei Dresden vier Personen im Bereich des Hauptzollamtes festgestellt. Die Männer im Alter von 21 bis 28 Jahren stammen aus Marokko, Indien, Pakistan und dem Sudan. Gefahndet wird derzeit nach einem Sattelauflieger mit bulgarischer Zulassung der im Zusammenhang mit der Schleusungshandlung stehen könnte. Drei der vier Männer stellten ein Schutzersuchen und wurden im Anschluss an eine Erstaufnahmeeinrichtung im Freistaat Sachsen weitergeleitet. Der pakistanische Staatsangehörige stellte kein Schutzersuchen und wurde mit einer Ausreisaufforderung aus der Dienststelle entlassen.

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Der zweite Fall ereignete sich heute Morgen (24.11.2022). Gegen 04:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Polizeidirektion Dresden einen PKW mit polnischen Kennzeichen im Stadtgebiet. Neben dem ukrainischen Fahrer und Beifahrer befanden sich auf der Rücksitzbank des Fahrzeuges weitere vier, mutmaßlich minderjährige, syrische Staatsangehörige. Aufenthaltslegitimierende Dokumente konnten die Personen nicht vor-weisen. Die Personen wurden zuständigkeitshalber an Einsatzkräfte der Bundespolizei Dresden übergeben. Die Ermittlungen dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Im Raum steht zudem ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Dresden