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(ots). Die Bundespolizei im Einsatz gegen den Waldbrand in der Sächsischen Schweiz.

Potsdam (ots) - Seit dem 25. Juli 2022 unterstützt die Bundespolizei auf Ersuchen des Landes Sachsen bei der Waldbrandbekämpfung im Osterzgebirge. Derzeit sind zwei Hubschrauber der Bundespolizei mit Feuerlöschbehältern ("Bambi Buckets") im Einsatz. Bei jedem Wasserabwurf können bis zu 2.000 Liter Wasser zur Brandbekämpfung eingesetzt werden.

Die Bundespolizei im Einsatz gegen den Waldbrand in der Sächsischen Schweiz ©Symbolfoto (Martin Vogler)Die Bundespolizei im Einsatz gegen den Waldbrand in der Sächsischen Schweiz ©Symbolfoto (Martin Vogler)

Nach Schätzungen des EU-Waldbrandinformationssystems EFFIS gab es im Jahr 2022 bislang 20 Brände mit einer betroffenen Fläche von 3217 Hektar in Deutschland. Allein beim aktuellen Waldbrand in der Sächsischen Schweiz erstreckt sich die betroffene Fläche auf mehr als 800 Hektar. Das Gebiet ist für die Einsatzkräfteam Boden teilweise nur schwer zugänglich. Die Unterstützung aus der Luft ist somit eine effektive Ergänzung und in vielen Bereichen die einzige Option, um Löscharbeiten durchführen zu können.

Bereits im Juni war die Bundespolizei bei diversen Unterstützungseinsätzen mit 40 Flugstunden in den Bundesländern Brandenburg und Sachsen im Einsatz.

Im Monat Juli hat die Bundespolizei mit Hubschraubern bereits fünf andere Löscheinsätze mit 453 Abwürfen (insgesamt 815.400 Liter Wasser) in den Bundesländern Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen geflogen.

Die Bundespolizei im Einsatz gegen den Waldbrand in der Sächsischen Schweiz ©Symbolfoto (Martin Vogler)Die Bundespolizei im Einsatz gegen den Waldbrand in der Sächsischen Schweiz ©Symbolfoto (Martin Vogler)

Quelle: Bundespolizeipräsidium (Potsdam)