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Dresden.  Ab Sonnabend werden an den Haltestellen wieder alle Türen von Bussen und Straßenbahnen automatisch geöffnet, wenn jemand aus- oder einsteigen möchte.

Dresden. Ab Sonnabend, dem 15. Januar 2022, werden an den Haltestellen wieder alle Türen von Bussen und Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) automatisch geöffnet. Im Unterschied zum Frühjahr 2021 passiert das aber nur dann, wenn ein Fahrgast im Wagen den Haltewunschtaster gedrückt hat oder jemand von draußen zusteigen möchte. Will niemand aus- oder einsteigen, fährt das Fahrzeug wie üblich langsam an der Haltestelle durch.

 Bei Bussen und Straßenbahnen öffnen Türen wieder automatisch    Foto: © MeiDresden.de/BildmontageBei Bussen und Straßenbahnen öffnen Türen wieder automatisch Foto: © MeiDresden.de/Bildmontage

Bei geplanten Anschlüssen wie zum Beispiel am Postplatz werden die Türen nach Ankunft des Fahrzeuges für eine Fahrgastbetätigung freigegeben. Nach Ablauf des Anschlusses öffnet der Fahrer vor der Abfahrt noch einmal alle Türen. Bei der Ankunft an Endpunkten öffnet der Fahrer alle Türen, schließt sie wieder und gibt sie anschließend für die individuelle Fahrgastbetätigung frei. Die Absperrung der ersten Sitzreihe in den Bussen bleibt unverändert. Auch wird die in Fahrtrichtung gesehen erste Tür der Busse an den Stationen aus Sicherheitsgründen nicht mit geöffnet.

Bei Bussen und Straßenbahnen öffnen Türen wieder automatisch    Foto: © MeiDresden.de/BildmontageBei Bussen und Straßenbahnen öffnen Türen wieder automatisch Foto: © MeiDresden.de/Bildmontage

Mit dieser Regel tragen die DVB dem mehrfach geäußerten Anliegen nach mehr Durchlüftung im ÖPNV unter Corona-Bedingungen Rechnung. Dabei befindet man sich mit den Wünschen der Fahrgäste stets im Spannungsfeld zwischen zusätzlicher Frischluft in Bussen und Bahnen, einer schnellen Auskühlung der Wagen bei winterlichen Temperaturen und den Auswirkungen auf die Fahrzeiten durch längen Aufenthalt an den Stationen. Mit der jetzt gewählten Variante wurde nach Ansicht des Verkehrsunternehmens ein passender Kompromiss gefunden.

Quelle: Dresdner Verkehrsbetriebe AG