Dresden. Ab 12:30 Uhr stellen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) aus Sicherheitsgründen den Straßenbahnbetrieb auf allen Linien ein.

Dresden. Ab 12:30 Uhr stellen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) aus Sicherheitsgründen den Straßenbahnbetrieb auf allen Linien ein. Die Buslinien verkehren zunächst weiter, können aber aufgrund der Verkehrslage den Fahrplan nicht einhalten.Aufgrund des aktuellen Sturmtiefs sind inzwischen im gesamten Stadtgebiet zahlreiche Bäume auf Fahrleitungsanlagen gestürzt. Darunter am Moritzburger Weg, auf der Bautzner Straße, auf der Reicker Straße oder an der Semmelweisstaße. Auf der Kesselsdorfer Straße droht ein Gerüst auf die Fahrleitung der Straßenbahn zu stürzen, weshalb die Fahrspannung vorsorglich abgeschaltet wurde. Ein sicherer Passagierbetrieb ist unter diesen Umständen nicht zu gewährleisten. Falls möglich fahren die Straßenbahnen zum nächstgelegenen Betriebshof. Anderenfalls werden die Züge so abgestellt und gesichert, dass möglichst kein Baum in der Nähe ist.

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Der Busverkehr rollt zunächst weiter, sofern keine Hindernisse die Straße blockieren. Hier entscheiden die Busfahrer in Abstimmung mit der DVB-Leitstelle, ob eine sichere Beförderung der Passagiere noch möglich ist. Die Schwebebahn hat ihren Betrieb aufgrund des Sturmes ebenfalls einstellen müssen, die Standseilbahn infolge eines auf die Strecke gekippten Baumes. Es ist davon auszugehen, dass auch der Fährbetrieb der Elbfähren in Kürze Einschränkungen unterliegt.

Wie lange der Betrieb eingestellt werden muss, hängt vom Verlauf des Sturmes ab. Der Höhepunkt der Windgeschwindigkeiten steht noch bevor.

DVB-Fahrpläne von Bussen und Bahnen werden nach Weihnachten angepasst  Foto: MeiDresden.deDVB-Fahrpläne von Bussen und Bahnen werden nach Weihnachten angepasst Foto: MeiDresden.de

Fahrgäste werden durch Aufschriften auf den elektronischen Abfahrtszeiten informiert. Die aktuelle Situation wird im Internet unter www.dvb.de veröffentlicht. Telefonische Anfragen sind unter 0351 8571011 beim DVB-Service möglich. Hier wird angesichts zahlreicher Anrufe aber Geduld gefragt sein.

Quelle: DVB AG

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