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Im am Dienstag veröffentlichten Smart City Index des Branchenverbandes Bitkom klettert Dresden auf Platz 3.

Dresden wird digitaler und damit auch klüger und grüner. Im am Dienstag, 20. September 2022, veröffentlichten Smart City Index des Branchenverbandes Bitkom klettert Dresden auf Platz 3. Das wohl renommierteste deutsche Digitalranking erfasst und überprüft dafür jährlich fünf Themenbereiche, über 130 Parameter und knapp 11.000 Datenpunkte. Bitkom-Präsident Achim Berg: „Beim Smart City Index werden Deutschlands Großstädte umfassend und detailliert vermessen. Das Ranking zeigt, welche Städte bei der Digitalisierung führend sind.“

Dresden klettert in bundesweiten Digitalranking auf Platz 3 ©MeiDresden.deDresden klettert in bundesweiten Digitalranking auf Platz 3 ©MeiDresden.de

Maßnahmen der Landeshauptstadt Dresden, die in diesem Jahr mit einflossen, waren zum Beispiel Digitalisierungsprozesse für mehr elektronische Behördengänge. Dazu gehören in Dresden eine überdurchschnittlich hohe Zahl bereits digitalisierter Formulare und ein Pilotprojekt zu sicheren digitalen Identitäten. Auch verschiedene Klima- und Umweltengagements wie die im April veröffentlichte aktive Teilnahme am EU-Programm „100 climate-neutral cities by 2030 – by and for the citizens“ haben mutmaßlich einen Einfluss gehabt. Gewiss einen Ausschlag gab der umfassende Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur und hier insbesondere der hohe Anteil von rund einem Drittel Schnellladern. Bereits zwischen 2018 und 2022 wurden mit dem EU-Projekt MAtchUP zahlreiche Initiativen zur Umsetzung der Energie- und Verkehrswende erprobt, wie etwa die Mobi-Punkte, adaptive Straßenbeleuchtung oder die Ökologisierung der Fernwärme. Auch außergewöhnliche Anstrengungen wie etwa eine realitätsnahe 3D-Fortbildung für das Brand- und Katastrophenschutzamt wurden in der vom Amt für Wirtschaftsförderung koordinierten Bewerbung eingebracht.

Dresden klettert in bundesweiten Digitalranking auf Platz 3 ©MeiDresden.deDresden klettert in bundesweiten Digitalranking auf Platz 3 ©MeiDresden.de

Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung: „Dresden ist einer der führenden Hochtechnologie-Standorte Europas und nutzt digitale Technologien für die zukunftsgerichtete Stadtentwicklung. Besonders Klimaschutz und demografischer Wandel fordern uns dabei heraus. Im Zusammenspiel aus Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Politik testen wir neue Ansätze und führen erfolgversprechende Lösungen ein. Damit steigern wir letztlich die Lebensqualität für Dresdnerinnen und Dresdner und tragen zur besseren Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Wirtschaft bei.“

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Das Thema Smart City wird Dresden auch in den nächsten Jahren prägen. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden entwickelt die Landeshauptstadt ein Smart-City-Konzept und investiert dabei rund 19 Millionen Euro. Das zweistufige Projekt befindet sich bis Juni 2023 in der Strategiephase, in der eine Smart-City-Strategie für die Landeshauptstadt entwickelt wird. Im nächsten halben Jahr stehen diverse Beteiligungsformate für die Zivilgesellschaft, Stadtverwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft an. 2023 startet dann die vierjährige Umsetzungsphase, in der die Konzepte mit lokalen Akteuren in den intelligenten Quartieren in die Praxis umgesetzt werden. Mit dem "Modellprojekt Smart City" gehören die TU und die Landeshauptstadt zu den 73 ausgewählten Modellprojekten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden