Logo von MeiDresden.de

Bei Hitze und Trockenheit ist das Bedürfnis nach Abkühlung und einem erfrischenden Bad verständlich. Das Baden in Springbrunnen bzw. Wasserspielen der Stadt ist gefährlich und verboten!

Bei Hitze und Trockenheit ist das Bedürfnis nach Abkühlung und einem erfrischenden Bad verständlich. Doch die Landeshauptstadt Dresden weist auch in diesem Jahr ausdrücklich darauf hin, dass das Baden, Planschen oder Spielen in Springbrunnen und Wasserspielen nicht nur gefährlich, sondern generell verboten ist. Weder die hygienischen Standards an die Wasserqualität noch die sicherheitstechnischen Anforderungen und baulichen Voraussetzungen sind dafür gegeben. Die missbräuchliche Nutzung von Brunnen und Wasserbecken als Spiel- und Badestelle sind nach der Polizeiverordnung eine Ordnungswidrigkeit.

©MeiDresden.de©MeiDresden.de

Warum ist das Wasser ungesund?
Brunnenwasser wird in der Regel nur umgewälzt – also wieder und wieder verwendet und nicht oder kaum gefiltert. Nur Wasserverluste werden durch Frischwasser ausgeglichen. Deswegen ist die Wasserqualität potentiell deutlich schlechter als etwa in Frei- und Schwimmbädern. Es erfüllt nicht die Ansprüche an den Schutz der Gesundheit insbesondere von Kindern und älteren Menschen. Die Keimbelastung kann also krankmachen. Das gilt auch für sogenannte Wasserspiele mit Bodenspringstrahlen auf der Hauptstraße, am Schlesischen Platz und an der Centrum-Galerie.

Welche Gefahren lauern in den Becken?
In den Wasserbecken der Springbrunnen besteht eine große Verletzungsgefahr durch die wassertechnischen Einbauteile wie zum Beispiel Überlaufkanten aus Stahl, Düsen und Scheinwerfer. Auch künstlerisch gestaltete Einbauteile, wie die Pusteblumen auf der Prager Straße, am Albert-Wolf-Platz oder die Schalen auf dem Dippoldiswalder Platz, können bei missbräuchlicher Nutzung zu Verletzungen führen – ganz abgesehen davon, dass Badende in den Springbrunnen Schäden an Technik, Einbauteilen und Gestaltungselementen verursachen können. Hinzu kommen Verletzungsgefahren durch Glasscherben und anderen Unrat, der trotz regelmäßiger Reinigung in den Wasserbecken liegen kann. Durch die Rutschgefahr auf dem Beckenboden kann es zudem zu Stürzen kommen, weil Springbrunnen-Beläge nicht die in Schwimmbädern geltende Rutschhemmung bieten.

©MeiDresden.de©MeiDresden.de

Welche Alternativen gibt es?
Wem der bloße Aufenthalt an den Brunnen nicht genügend Erfrischung gibt, der sollte die Dresdner Bäder nutzen für Spiel und Spaß im kühlen Nass. Außerdem gibt es sogenannte Wasserspielplätze, die mit Wasserpumpen ausgestattet sind. Hier können Kinder nach Herzenslust mit Wasser spielen und matschen. Solche kommunalen Wasserspielplätze befinden sich auf der Berliner Straße, der Böhmischen Straße, der Sebnitzer Straße, auf dem Besselplatz, in Altfriedersdorf/Mittelteichweg (Lausa im Norden von Dresden), in Altpieschen, auf der Eichendorffstraße/Columbusstraße, der Heinrich-Lange-Straße, der Lugaer Straße, der Magdeburger Straße, der Gehestraße und im Volksbadgarten auf dem Badweg. Erfrischen kann man sich auch an den zahlreichen Trinkbrunnen in der Stadt, wo man seine Trinkflasche unbesorgt und kostenlos auffüllen kann.

© MeiDresden.de© MeiDresden.de

Weitere Informationen:
zu Bädern, Spielplätzen und Trinkbrunnen im Themenstadtplan unter stadtplan.dresden.de oder unter www.dresden.de/baden

Quelle: Landeshauptstadt Dresden