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Die Kipsdorfer und Lauensteiner Straße zwischen Altenberger Straße und Glashütter Straße sind ab sofort offiziell Fahrradstraßen.

Die Kipsdorfer und Lauensteiner Straße zwischen Altenberger Straße und Glashütter Straße sind ab sofort offiziell Fahrradstraßen. Sie sind Teil der neuen Radroute Dresden Ost. Sie soll die Innenstadt mit Tolkewitz verbinden und ist in Dresden die erste Route dieser Art.

© Straßen- und Tiefbauamt der Landeshauptstadt Dresden© Straßen- und Tiefbauamt der Landeshauptstadt Dresden

Welche Regeln gelten auf Fahrradstraßen?

Radfahrende dürfen auf Fahrradstraßen nebeneinander fahren. Kraftfahrzeuge können mit dem Zusatzzeichen („Kfz frei“) zugelassen werden. Das wird für alle Fahrradstraßen der Radroute Dresden Ost der Fall sein. Auf Fahrradstraßen gilt für alle Verkehrsteilnehmer, egal ob Rad- oder Autofahrer, eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Autofahrer müssen besondere Rücksicht auf Radfahrende nehmen und auch hier, wie von der StVO vorgeschrieben, einen Überholabstand von 1,5 Metern einhalten. Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, muss der Autoverkehr die Geschwindigkeit weiter verringern.

Was trägt zur Sicherheit auf Fahrradstraßen bei?

Der Beginn einer Fahrradstraße wird durch markierte oder baulich hergestellte Gehwegvorstreckungen eingeengt. Sie gestalten die Kreuzungen übersichtlicher und machen deutlich, wer Vorfahrt hat. Die Kreuzungen werden, sofern die Fahrradstraße Vorfahrt hat, rot eingefärbt. Zusätzlich werden Fahrradpiktogramme aufgebracht. Zu parkenden Fahrzeugen wird ein sogenannter Sicherheitstrennstreifen auf der Straße markiert, um das Risiko durch unachtsam geöffnete Autotüren zu vermindern.

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An den Kreuzungen der Lauensteiner Straße mit der Kipsdorfer Straße und der Glashütter Straße wurden Poller diagonal in der Mitte der Kreuzungen aufgestellt (sogenannte „Diagonalsperren“). Dadurch werden Autofahrer daran gehindert geradeaus zu fahren, während Fußgänger und Radfahrende (auch mit Anhängern) die Sperre ohne Probleme passieren können. Ziel ist es, Schleich- und Durchgangsverkehr von den Hauptstraßen in die Wohnviertel zu unterbinden. Dadurch erhöht sich die Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer. Auch die Lebensqualität im Wohnviertel steigt durch weniger Verkehrslärm. Versorgungsdienste wie die Müllabfuhr und Einsatzfahrzeuge haben die Möglichkeit die Poller herauszunehmen.

Was auf Fahrradstraßen gilt, erfahren Sie auch hier: www.dresden.de/fahrradstraße
Mehr zu Radroute Dresden Ost erfahren Sie hier: www.dresden.de/radroute-dd-ost

Quelle: Landeshauptstadt Dresden