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Vom 29. bis 31. Juli 2022 findet in Freital-Somsdorf, und damit erstmalig im Osten der Bundesrepublik, die Europameisterschaft im SpeedDown statt.

Vom 29. bis 31. Juli 2022 findet in Freital-Somsdorf, und damit erstmalig im Osten der Bundesrepublik, die Europameisterschaft im SpeedDown statt. Das Team vom Kleinnaundorfer Heimatverein „G-Haus“ e.V. hat die letzten Jahre nicht zuletzt durch die Organisation der Deutschen Meisterschaft und der Internationalen Sachsen-Meisterschaft bewiesen, dass es gut aufgestellt ist. In diesem Jahr gibt es für das Team neue Herausforderungen, denn erstmals findet die EM in Freital statt und erstmals muss das Organisations-Team mit einer neuen Strecke zurechtkommen – nachdem die bereits für das letzte Jahr geplante Veranstaltung Corona zum Opfer fiel.

„Die Europameisterschaft 2022 sollte in Italien und die EM 2023 in Tschechien durchgeführt werden“, verrät Initiator Thomas Käfer. „In einer Videokonferenz haben die Delegierten aller zehn Mitgliedsländer des FISD, Federation Internationale Speed Down, einstimmig der Verlegung der geplanten EMs in Italien und Tschechien um jeweils ein Jahr zugestimmt und damit den Weg für die Verlegung der EM in Freital von 2021 auf 2022 geebnet.“ Die Eröffnung der EM findet am Freitagabend um 18 Uhr im Freizeitzentrum Hains statt, die Teilnehmer ziehen vom Fahrerlager aus zu Fuß dorthin – ein „Festumzug der Nationen“.

©  meeco Communication Services© meeco Communication Services

Da die Organisation eines solchen Ereignisses den Rahmen des Teams vom „Heimatverein ‚G-Haus‘ Kleinnaundorf e.V.“ sprengt, holt Käfer alle Freitaler Vereine und Bürger mit ins Boot – allein knapp 120 Helfer werden immer noch als Streckenposten benötigt – schließlich lebt das Rennen vom ehrenamtlichen Zutun. „Ganz herzlich möchte ich unserem Pendant, dem EIBE e.V. in Somsdorf, für die nicht selbstverständliche bisherige und zukünftige Unterstützung der EM danken“, so Käfer weiter.

Das Reglement der „38. European Championship“ sieht frühe Tests an und auf der Strecke vor. Dazu wurde an einem Sonntag im April die Rennstrecke erneut nach einem Testlauf im Jahr 2021 für den Individualverkehr gesperrt. Messgeräte, Funktelefone oder auch Absprachen der Helfer untereinander müssen funktionieren, damit an den Renntagen im Sommer auch im 30-Sekunden-Abstand problemlos gestartet werden kann – schließlich gehen am Wochenende 160 Kisten an den Start. Die SpeedDown-Rennwagen haben ein Formel-1-Fahrwerk und können bis zu 120 km/h schnell werden – da muss aus Sicherheitsgründen einfach alles passen. Auf der Webseite www.seifenkiste-freital.de kann man sich noch für das Volksrennen am Samstagabend anmelden.

„Ich kann mir schon vorstellen, irgendwann auch mal als Pilot eines Rennwagens mitzumachen, schließlich habe ich Autoschlosser gelernt und weiß mit einem solchen Teil umzugehen. Auf jeden Fall freue ich mich bereits jetzt darauf, der Veranstaltung beiwohnen zu dürfen. Schließlich feiern wir bis Ende September noch unser 100-jähriges Stadtjubiläum und die Europameisterschaft wird dabei definitiv eines der Highlights werden. Sehr gerne habe ich meine zugesagte Schirmherrschaft auch für dieses Jahr bestätigt“, so Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg bei einem Pressetermin im Vorfeld.

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„Auch wenn wir keine Löhne zahlen müssen, liegen unsere Kosten für die Veranstaltung immer noch bei 230.000 Euro, davon haben wir aufgrund der Corona-Krise auch leider noch nicht alles drin“, so Käfer weiter. Umso mehr freut man sich, mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und der Feldschlößchen-Brauerei starke Partner aus der Region mit im Boot zu haben. „Für uns ist es wichtig, mit der Unterstützung der Veranstaltung den Bürgern der Region auch was zurückgeben zu können. Wir verstehen uns hier als Partner vor Ort. Ehrenamtler, die gerade in der jetzigen Zeit fest an ihr Ziel glauben und alles daransetzen, dieses mit ihrem Engagement auch zu erreichen, verdienen unsere Unterstützung“, sagt Uwe Tschuschke von der Feldschlößchen AG.

„Unsere ehrenamtliche Tätigkeit für die EM wird wohl wieder richtig hart werden, aber wir machen es gerne, mit Liebe, Feuer und Flamme“, sagt Rennleiter Bernd Peschel. „70 Prozent der Strecke liegen im Wald. Also angenehme Temperaturen für die tausenden Besucher aus nah und fern, die unter diesen Umständen sicher gerne länger bleiben und an den zahlreichen Getränke- und Imbissständen hoffentlich dafür sorgen, dass wir trotz Corona zum Schluss ein Resümee mit einer schwarzen Null ziehen werden“, so Käfer abschließend.

Weitere Infos und Veranstaltungsprogramm: www.seifenkiste-freital.de

Quelle: meeco Communication Services