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Dresden. Der wichtige Beitrag des Zolls zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger.

Eines der grundlegendsten Verbraucherrechte ist das Recht auf Sicherheit. Die Überwachung des internationalen Warenverkehrs nach oder aus Deutschland trägt hierzu erheblich bei und findet nicht nur an der Grenze, sondern auch an den Zollämtern im Binnenland statt. Gefälschte Produkte, nicht zugelassene Arzneimittel oder falsche Prüfsiegel sind nur einige Beispiele, warum der Zoll bei den Kontrollen genau hinschaut und eng mit den Fachbehörden zusammenarbeitet. Stellt der Zoll dabei bedenkliche Waren fest, werden diese der jeweiligen Fachbehörde zur Prüfung übergeben. Sind Waren nicht gesetzeskonform oder sogar gefährlich, werden sie aus dem Verkehr gezogen, um die Bürger und Bürgerinnen vor Schaden zu bewahren.

Vor allem gefälschte Bekleidung kommt häufig säckeweise über die Grenze. ©ZollVor allem gefälschte Bekleidung kommt häufig säckeweise über die Grenze. ©Zoll

Allein durch die Zollämter des Hauptzollamtes Dresden wurden im Jahr 2020 über eine Million gefälschte Waren beschlagnahmt und in rund 2.400 Fällen konnte die Einfuhr nicht zugelassener Arzneimittel verhindert werden. Über 2.000 Mal wurden Waren an die zuständige Fachbehörde übergeben, da berechtigte Zweifel bestanden, ob die Gegenstände den geltenden Vorschriften zur Produktsicherheit entsprachen. "Wenn wir zum Beispiel annehmen müssen, dass die Verwendung eines eingeführten Produkts eine Gefahr für die Gesundheit oder Sicherheit darstellt oder keine vorgeschriebene Anweisung zu Inbetriebnahme und Gebrauch beiliegt, übergeben wir die Ware zur Überprüfung an die zuständige Marktüberwachungsbehörde. Gleiches gilt, wenn die erforderliche CE-Kennzeichnung fehlt oder nicht wahrheitsgemäß angebracht ist", erläutert Heike Wilsdorf, Pressesprecherin am Hauptzollamt Dresden. Die zuständigen Marktüberwachungsbehörden entscheiden dann, ob die Waren nach den Produktsicherheitsvorschriften zum freien Verkehr überlassen werden können oder wieder ausgeführt oder vernichtet bzw. zerstört werden müssen.

Nicht zugelassene Arznei-, Doping- oder Nahrungsergänzungsmittel werden oft im Internet bestellt. ©ZollNicht zugelassene Arznei-, Doping- oder Nahrungsergänzungsmittel werden oft im Internet bestellt. ©Zoll

Quelle: Hauptzollamt Dresden