Dresden. Fridays for Future hat von Dienstag auf Mittwoch verschiedene Gebäude in Dresden mit Botschaften angestrahlt. Für Freitagnachmittag ist eine Demonstration geplant.

Dresden. Mit Lichtinstallationen an verschiedenen Orten in Dresden haben Aktivist*innen von Fridays for Future Dresden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zum Globalen Klimastreik am Freitag, 24. September, aufgerufen. Die Aktivist*innen projizierten nicht nur die Terminankündigung, sondern prangerten auch die viel zu langsamen Kohleausstiegspläne von Laschet und Scholz an, u.a. am Kraftwerk Nossener Brücke und der SPD-Parteizentrale. Ausgewählte Fotos von den Lichtinstallationen finden Sie anbei.

Klima-Klagende Worde an Dredner Gebäude  Foto: © PR/Fridays for Future Klima-Klagende Worde an Dredner Gebäude Foto: © PR/Fridays for Future

Clara Hanitzsch, Organisatorin von Fridays for Future Dresden erklärt:
"Die letzten Wochen im Wahlkampf haben deutlich gemacht, dass viele Politiker*innen und selbst die Kanzlerkandidat*innen das Ausmaß und die Bedrohung durch die Klimakrise nicht verstanden haben oder das Problem aussitzen wollen. Das funktioniert nicht. Schon heute sind die Auswirkungen der Klimakrise auch bei uns spürbar. Doch anstatt zu handeln, blockieren große Teile der Politik die Forderungen nach Klimagerechtigkeit seit Jahren. Ein "Weiter so" darf es nicht mehr geben."

Klima-Klagende Worde an Dredner Gebäude  Foto: © PR/Fridays for Future Klima-Klagende Worde an Dredner Gebäude Foto: © PR/Fridays for Future

Am 24. September, zwei Tage vor der Bundestagswahl, wird Fridays for Future in Dresden gemeinsam mit mehreren hundert Orten weltweit unter dem Motto #AlleFürsKlima auf die Straßen gehen und für eine klimagerechte Politik protestieren, die die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens einhält. In Dresden wird die bekannte Berliner Band Culcha Candela auf der Auftaktkundgebung im Alaunpark auftreten.

Friederike Fischer, Organisatorin von Fridays for Future Dresden ergänzt:
"Die nächste Regierung ist die letzte, die die Klimakrise noch rechtzeitig eindämmen kann. Keine Partei hat einen 1,5°C-Plan im Wahlprogramm vorgelegt. Wir werden die nächste Regierung nicht länger damit durchkommen lassen, globale und regionale Ungerechtigkeiten weiter anzufeuern. Dazu sind grundlegende strukturelle Veränderungen in progressiven Koalitionen notwendig. Die letzten Jahre haben gezeigt: Ohne uns Alle auf den Straßen wird sich nichts ändern!"