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MeiDresden.de  05.03.2019  13:55 Uhr - Das Jahr 2018 war für das Brand- und Katastrophenschutzamt der Landeshauptstadt Dresden arbeitsreich. Allein die mit der Bombenentschärfung in Löbtau verbundene Evakuierung über fast drei Tage im Mai 2018 war nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger eine Ausnahmesituation, auch die Feuerwehr Dresden war mit fast allen Einsatzkräfte der Stadtteilfeuerwehren und der Berufsfeuerwehr beteiligt.

Der überdurchschnittlich heiße Sommer sorgte für eine Erhöhung der Brandeinsätze um fast 30 Prozent auf insgesamt 951 Brände. Außerdem hat die große Trockenheit die Feuerwehr Dresden auf den Plan gerufen: Einsatzkräfte der Feuerwehr haben zur Unterstützung des Amtes für Stadtgrün mehrere Wochen lang fast 7 000 Bäume bewässert.

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Wie der Erste Bürgermeister Detlef Sittel und der Leiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes, Andreas Rümpel, bei einer Pressekonferenz am Freitag, 1. März 2019, bekanntgaben, rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im vergangenen Jahr zu insgesamt 157 721 Einsätzen aus. Der Großteil der Einsätze im Stadtgebiet - insgesamt 149 512 – wurde im Rettungsdienst gefahren. „Das Einsatzaufkommen 2018 und die bewältigten Großereignisse haben wieder gezeigt, wie wichtig eine einsatzbereite Feuerwehr für die Landeshauptstadt Dresden ist. Auch die täglich erbrachten Dienstleistungen im Rahmen des Rettungsdienstes – nicht nur in der Notfallrettung, sondern auch im Krankentransport –, zeigen die Leistungsfähigkeit von Feuerwehr und Rettungsdienst in Dresden", so der Erste Bürgermeister Detlef Sittel.

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Die Feuerwehr Dresden wurde 2018 zu insgesamt 27 989 Einsätzen alarmiert. Davon haben 20 505 Einsätze in der Notfallrettung stattgefunden. Das Einsatzpensum der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr bei den Feuerwehreinsätzen ist um 714 Einsätze auf 8 209 Einsätze angestiegen. Die Zahlen der Brandeinsätze, der Einsätze im Rahmen der Technischen Hilfeleistung als auch der Fehlaalarmierungen sind angestiegen. 2018 waren keine Brandtoten zu beklagen.

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Die Einsätze nach Sturmschäden sind 2018 im Vergleich zu 2017 zurückgegangen, da die Orkantiefs Friedericke und Fabienne in der Landeshauptstadt keine größeren Schäden angerichtet haben. Die Integrierte Regionalleitstelle Dresden hat 2018 insgesamt 718 619 Anrufe angenommen, davon 175 364 Notrufe unter der 112. Für den Leitstellenbereich (Landeshauptstadt Dresden sowie die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Meißen) wurden 2018 insgesamt 262 892 Einsätze disponiert, dazu zählen neben der Notfallrettung und der Feuerwehr auch die Krankentransporte, der kassenärztliche Bereitschaftsdienst sowie Hubschrauber- und sonstige Einsätze.

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