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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Kontaktlos bezahlen: Wenn es aus der Hosentasche "funkt"

MeiDresden.de  10.01.2018  15:00 Uhr - (MS) - Seit geraumer Zeit werden alle abgelaufenen Bankkarten bei Sparkassen und Volksbanken nur noch mit der neuen Funk­technik NFC ausgegeben. Doch ist das so gut? Wie sicher ist die Funktechnik? Im Internet kann man dazu viel lesen. Jeder Kontoinhaber ist für sein Konto verantwortlich. Und jeder sollte auch die Risiken wissen, wenn es aus der Hosentasche funkt.



In naher Zukunft können Käufer über­all im Handel mit der Funk­technik NFC bezahlen. NFC steht für Near Field Communication, also „Nahfeld­kommunikation“. Die Giro- und Kreditkarten dafür haben viele schon im Portemonnaie. Wissen sie es? Woran erkenne ich das?

Schauen sie sich ihre Bankkarte einmal genauer an. In Dresden bei der Ostsächsischen Sparkasse befindet sich ein Symbol auf der Rückseite.
Ehrlich gesagt, wir haben es übersehen. Bei anderen Banken steht das Symbol auf der Vorderseite.



Wie gesagt, es sollte jeder sich über das Thema selber Gedanken machen. Die Banken sagen natürlich alle, dass es sicher ist... Nur wollen sie als "Funkmast" rumlaufen?

MeiDresden.de fragte einmal bei der Sparkasse in Dresden nach:
Wer wissen möchte, ob er kontaktlos mit Karte bezahlen kann, sollte am besten einfach auf seine Girokarte schauen, ob das entsprechende Symbol drauf ist. Das Symbol für das kontaktlos Bezahlen sind mehrere Wellen, die in der Regel auf der Rückseite der Karte abgebildet sind.

Es funktioniert, indem man die Karte zum Bezahlen einfach an das Kasseterminal hält (ohne es in ein Lesegerät stecken zu müssen.) Basiert auf dem kontaktlosen Übertragen von Daten mittels NFC (Nahfeldkommunikation) über Funkchip. Kontaktlos bezahlen erfolgt für Beträge bis 25 Euro ohne PIN, darüber hinaus wird die PIN abgefragt.

Kunden genießen ein hohes Maß an Sicherheit. Das liegt einerseits u.a. an der kurzen Reichweite des Signals. So funktioniert das Bezahlen nur, wenn die Karte sehr nah an das Terminal gehalten wird, sehr nah heißt wirklich wenige Zentimeter. Zusätzlich werden Daten verschlüsselt verschickt, persönlichen Daten wie die Adresse werden nicht übertragen. Zahlungen im Vorbeigehen sind somit ausgeschlossen. Die Karte muss außerdem einwandfrei identifizierbar sein. Werden beispielsweise mehrere Karten gleichzeitig von einem Lesegerät wahrgenommen, wird die Zahlung zurückgewiesen.


Alle neu herausgegeben Giro-Karten (ab 2016) der Ostsächsischen Sparkasse Dresden haben dieses Symbol und damit die Möglichkeit zum Kontaktlos-Bezahlen (sofern auch der Händler ein entsprechendes Terminal hat). Man kann diese Funktion nutzen, muss es aber nicht. Bei einem Verlust der Karte haften Sie mit max. 50 Euro. Einmal verlorenes oder gestohlenes Bargeld bekommen Sie hingegen meist nie wieder.  Bislang liegen uns keine Haftungsfälle vor.

Mehr Infos finden Sie hier:
https://www.sparkasse.de/unsere-loesungen/privatkunden/karten/girocard-kontaktlos.html

Darüber hinaus: NFC wird heute schon in vielen Bereichen verwendet, z.B. beim Öffnen von Hoteltüren, beim Carsharing, (Rastplätze Sanifair). In vielen europäischen Ländern wie Dänemark, England oder Polen gehört kontaktloses Bezahlen zum Alltag

Wenn sie es nicht haben möchten, können sie diese Funktion auch ausschalten lassen. Dazu benötigen sie die Karte und ihren Ausweis!

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