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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - EXKLUSIV - Stippvisite in der Eiswelt Dresden
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MeiDresden.de  14.11.2017  15:45 Uhr - (MS) MeiDresden.de war exklusiv am Montag bei den Vorbereitungen in der Eiswelt Dresden und hat sich einmal umgesehen. In einer "Eis-Halle" mit Minus 8 Grad entstehen aus kleinen und großen Eisblöcken von 2 x 1 x 0,3 und 0,75 Meter wahre Kunstwerke. Die ersten sind schon sehr gut erkennbar. Es werden 17 Hauptmotive mit bis zu 6 Untermotiven zu sehen sein. Eröffnung ist am 25.November um 10 Uhr.



Für die Ausstellung werden rund 300 Tonnen Eis benötigt. Die Eisblöcke wurden in Belgien, Lettland und Frankreich exklusiv produziert und nach Dresden geliefert.
Dazu gibt es hier Fotos von der Ankunft: Der Winter erreicht Dresden: 2OO Tonnen Gefrorenes für die Eiswelt Dresden



Am richtigen Ort in der späteren Ausstellung abgeladen, folgt nun das "stacking": Spezialisten, die "Stacker", beginnen, die Eisblöcke mit Gabelstaplern vorsichtig aufeinanderzustapeln. Anschließend werden die Fugen mit wassergefüllten Spritzen verdichtet. Danach beginnt der Künstler mit dem Abstecken des Entwulfs - das "Schnitzen" oder englisch "carven" beginnt. Er nimmt einen Meißel für die erste Skizzierung und startet die Grobbearbeitung mit einer großen Kettensäge. Für die Feinarbeit greift der Carver zu einem kürzeren Sägeblatt und zu weiteren Melßeln, Hacken und Bohrern.



Für das Finish verwendet er eine Schleifmaschine und ein Dampfbügeleisen, um die Oberfläche in seiner vollen Pracht glänzen zu lassen. Wichtig, und vor allem eine große Herausforderung für jeden Bildhauer, ist es, die Skulptur von oben nach unten her auszuschnitzen. In großen Höhen von maximal neun Metern arbeiten die Künstler auf Leitern und Gerüsten und müssen dabei besonders auf Statik, Proportionen und Gewicht achten. Die fertigen Skulpturen begeistern mit Größen zwischen zwei und acht Metern Höhe und sind teils sogar begehbar.



Und was ist mit Schneeskulpturen?
Zusätzlich zu den 300 Tonnen Eis produziert die Eiswelt Dresden selbst 200 Tonnen Schnee - quasi hausgemacht, mit einer Schneemaschine, die vier Tage lang ununterbrochen im Betrieb ist. Das Mischungsverhältnis der drei Grundbestandteile Wasser, Druckluft und Flüssigstickstoff entscheidet, ob es ein "Rocky Mountain Puderschnee" oder haftenden Schnee wird. Dabei kommen keine chemischen Zusatzstoffe zum Einsatz, so dass der Schnee 100 Prozent natürlich bleibt. Für Schneeskulpturen wird haftender Schnee benötigt, der anschließend in Rahmenkästen mit den  Füßen fest gestampft und für drei Tage eingefroren wird. Dann gehen die Künstler an die Arbeit und beginnen wiederum mit dem "carven" (dt. schneidern, schnitzen). Von oben nach unten schnitzen sie ebenso wahre Kunstwenke aus den Schneeblöcken. Für die Grobarbeit werden, anders als bei den Eisskulpturen, Haumesser und geschliffene Schippen verwendet, für die Details Strohhalme und Pinsel.

Details für die Frauenkirche


Dresdner Motive, Weihnachten, Wintersport - das glänzende Ergebnis
So werden nach und nach Motivschwerpunkte wie Wintersport, Weihnachten, Weihnachtsmärkte und Winterwald, aber auch stadtbezogene Szenerien in Eis und Schnee gezaubert. Ausgewählte Dresdner Charaktere und Sehenswürdigkeiten wie die Frauenkirche, der Fürstenzug, Erich Kästner und der Dresdner Christstollen erhalten in der Eiswelt Dresden auf knapp 1 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihr allererstes Gesicht aus Eis und Schnee. Der Winter - nach Dresden wird er definitiv kommen.



Wer sind die Künstler?
Die Musea GmbH als Veranstalter der Eiswelt Dresden hat über viele Jahre hinweg ein erfahrenes Künstlerteam zusammengestellt. Auf der ganzen Welt gibt es nur eine kleine Anzahl an Eis- und Schneeskulpturen-Schnitzern, die in Höhen bis neun Meter und auf diesem Qualitäts-Niveau Skulpturen fertigen können. Die Künstler nennen sich "ice and snow carver", zu Deutsch Eis- und Schnee-Schnitzer. Zur Eiswelt Dresden wurden insgesamt 25 internationale Künstler eingeladen, darunter mehrere Welt- und Europameister. Sie kommen aus Deutschland, Finnland, Griechenland, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Russland, Ungarn, der Ukraine, den USA und Tschechien.

Fotos: MeiDresden.de/Mike Schiller

Weitere Informationen lesen sie Hier: http://eiswelt-dresden.de/rund-um-die-eiswelt/

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